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  3. Grenzen des Privaten - Privatsphäre in der digitalen Welt Podcast

Episoden

17 Minuten
In der letzten Folge dieser Staffel blicken wir zurück: Wie steht es um unsere Privatsphäre? Wie sehen Eingriffe in unsere Privatsphäre aus, durch den Staat, durch Unternehmen? Die Rechtfertigung dazu - es gehe um unsere Sicherheit, Technologie bedeute nunmal Übertragung von persönlichen Informationen - ist meistens nicht die ganze Wahrheit. Außerdem verliert die Realität durch den Einsatz von Algorithmen und künstlicher Intelligenz zunehmend an Wert. Was zählt ist die Entscheidung des Algorithmus.
18 Minuten
Unsere menschlichen Erfahrungen werden zu Profit gemacht. Ohne nach Berechtigungen zu fragen, werden sie uns entrissen. Der Überwachungskapitalismus ist der von Zuboff geprägte Begriff, der die Marktform rund um das Geschäft mit unseren Daten beschreibt. Er dringt in immer mehr Bereiche unseres Lebens vor, führt zu massenhaften Verletzungen unserer Privatsphäre. Wir stehen hilflos da, werden durch die Taktiken der Unternehmen gelähmt und geben unsere Daten preis. Die Frage ist aber: Warum werden menschliche Erfahrungen überhaupt in Daten umgewandelt?
13 Minuten
Wir versenden eine Email und Sekunden später ist sie schon beim Empfänger. Was wir dabei oft vergessen: Die Email ist vermutlich tausende Kilometer unterwegs gewesen. In Sekunden schnelle durchquert sie die Meere in Tiefseekabeln. Ganz allgemein verläuft etwa 95% des interkontinentalen Daten- und Sprachtransfers über Tiefseekabel. Aufgrund dieser Menge an Informationen werden die Tiefseekabel auch oft von Geheimdiensten angezapft. Es wird damit in die Privatsphäre von unbescholtenen Bürgern eingegriffen. Und auch Unternehmen mischen bei den Tiefseekabeln mit. Sie stellen die Infrastruktur teilweise zur Verfügung. Die Frage ist: Zu welchem Preis?
12 Minuten
Für persönliche Informationen Geld zu bekommen klingt zunächst interessant. Auch wir würden - auf den ersten Blick - von dem Geschäft mit unseren Daten profitieren. Tatsächlich gefährdet die Monetisierung von Daten aber unsere Privatsphäre. Wir würden dazu verführt werden, noch mehr Daten preiszugeben. Damit schaden wir nicht nur uns, sondern auch unseren Mitmenschen. Daten sollten auch nicht in Geld gemessen werden - sondern in Macht.
14 Minuten
Wir sehen Privatsphäre in der Regel als individuelle Thematik. Was ich mit meinen Daten mache, betrifft nur mich. Tatsächlich hat der Umgang mit unseren Daten auch Auswirkungen auf unsere Mitmenschen. Gleich wie mit CO2 leiden wir gemeinsam unter den Folgen von Datenabgasen.
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Über diesen Podcast

Unser Leben verlagert sich immer mehr ins Internet. Wir reden mit Freunden, teilen Fotos und wichtige Momente über Social Media und „googeln“ unsere Wehwehchen, bevor wir mit dem Arzt darüber sprechen. Unsere intimsten Details geben wir im Internet bekannt. Was dort mit unseren Daten passiert, wissen wir aber nicht. Sicher ist aber, dass wir von Unternehmen und Regierungen auf Schritt und Tritt überwacht werden können. Was bedeutet das für uns? Und welche Konsequenzen bringt das mit sich? In diesem Podcast schauen wir uns anhand aktueller Ereignisse sowie grundlegender Konzepte an, was Privatsphäre für uns bedeutet, wie wichtig sie für uns ist und wie schwerwiegend Eingriffe in die Privatsphäre sind. Von Angwin über Foucault bis Zuboff setzen wir uns mit der Thematik auseinander, um unter anderem Ideen wie den Überwachungskapitalismus, oder den Panoptismus zu ergründen. Wir erkennen, dass Privatsphäre ein wichtiger Bestandteil für uns als Individuum, aber auch als Gesellschaft ist, dass Privatsphäre genauso wichtig wie Umweltschutz ist, und, dass wir uns dafür einsetzen sollten, Eingriffe in die Privatsphäre zu beenden. Halten wir kurz inne, und stellen uns die Frage, ob wirklich so mit unseren Informationen umgegangen werden soll, wie es derzeit üblich ist. Erreichen könnt ihr mich unter: Grenzendesprivaten@protonmail.com
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„Grenzen des Privaten - Privatsphäre in der digitalen Welt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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