Podcaster
Episoden
24.02.2026
1 Minute
Im September 1955 reiste der damalige Bundeskanzler Adenauer nach Moskau, um über die Freilassung der letzten Kriegsgefangen zu verhandeln. Wenige Wochen später im Winter 1955/56 erreichten die sogenannten „letzten Zehntausend“ Kriegsgefangenen aus der damaligen Sowjetunion die Bundesrepublik. In der deutschen Öffentlichkeit wurde ihre Rückkehr mit großer Anteilnahme aufgenommen.
Folge 14 des Museum Friedland Podcasts fragt danach, wer die Menschen waren, die so lebhaft vom Straßenrand bejubelt wurden. Wie haben Staat, Gesellschaft und Familien auf Ihre Ankunft reagiert und mit Fragen nach Schuld und Verantwortung umgegangen?
Folge 14 des Museum Friedland Podcasts fragt danach, wer die Menschen waren, die so lebhaft vom Straßenrand bejubelt wurden. Wie haben Staat, Gesellschaft und Familien auf Ihre Ankunft reagiert und mit Fragen nach Schuld und Verantwortung umgegangen?
Mehr
18.09.2025
26 Minuten
Mehr als vier Millionen Menschen sind seit Eröffnung des Grenzdurchgangslagers am 20. September 1945 über Friedland nach Deutschland gekommen. Waren es zunächst Vertriebene und Geflüchtete aus den ehemals deutschen Ostgebieten und Kriegsheimkehrer, prägten lange Zeit Aussiedler:innen das Lagerbild. Bald kamen auch internationale Gruppen dazu: wie Chilen:innen auf der Flucht vor dem Pinochet-Regime oder vietnamesische Boatpeople. Heute ist das Lager Aufnahmestelle für Spätaussiedler:innen und Schutzsuchende aus aller Welt.
Die aktuelle Podcastfolge öffnet unterschiedliche Perspektiven auf das Grenzdurchgangslager und seine Geschichte. Sie fragt nach dem Mythos des "Tores zur Freiheit" und blickt darauf, wie sich das Lager aus der Sicht von Bewohner:innen und Mitarbeitenden im Lauf der Jahrzehnte geändert hat.
Die aktuelle Podcastfolge öffnet unterschiedliche Perspektiven auf das Grenzdurchgangslager und seine Geschichte. Sie fragt nach dem Mythos des "Tores zur Freiheit" und blickt darauf, wie sich das Lager aus der Sicht von Bewohner:innen und Mitarbeitenden im Lauf der Jahrzehnte geändert hat.
Mehr
15.05.2025
34 Minuten
Der Begriff Displaced Persons, kurz DPs, bezeichnet Menschen, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kriegsbedingt in Deutschland befanden und nicht in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, weil diese nicht mehr existierten oder sich unter fremder Besatzung befanden. In erster Linie gehörten ehemalige Zwangsarbeiter:innen zu dieser Gruppe, aber auch Überlebende aus Konzentrationslagern und entlassene Kriegsgefangene. In Deutschland belief sich die Zahl der DPs auf fast zehn Millionen Menschen.
Die zwölfte Folge des Museum Friedland Podcasts gibt Antworten auf die Fragen nach den Lebensbedingungen der DPs und nach den gesellschaftlichen Problemen, mit denen sie konfrontiert waren.
Die zwölfte Folge des Museum Friedland Podcasts gibt Antworten auf die Fragen nach den Lebensbedingungen der DPs und nach den gesellschaftlichen Problemen, mit denen sie konfrontiert waren.
Mehr
18.12.2024
31 Minuten
Sie lutschten Steine wie Bonbons, um wenigstens ein kleines Gefühl der Sättigung zu erreichen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs starben im nördlichen Ostpreußen rund um Königsberg zehntausende Menschen an Seuchen und Unterernährung. Übrig blieben oft Kinder. Oft ohne Eltern, Familie, ein Zuhause waren sie ganz auf sich allein gestellt. Viele flohen vor dem drohenden Hungertod ins benachbarte Litauen, um dort für ein Stück Brot zu arbeiten oder das Nötigste zu erbetteln. Folge 11 des Museum Friedland Podcasts lässt Zeitzeug:innen zu Wort kommen und beleuchtet das Schicksal der Kinder, das lange nahezu unbeachtet blieb. Erst in den 1990er-Jahren wurde die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam. 2024 hat der litauische Staat den 14. September zu einem nationalen Gedenktag an die „Wolfskinder“ ernannt.
Foto: Genocide and Resistance Research Center of Lithuania
Foto: Genocide and Resistance Research Center of Lithuania
Mehr
21.06.2024
36 Minuten
„Je mehr Informationen man hat über die Gesellschaft, desto besser kann man sich verhalten“, erläutert Nazir Yosuf in der Podcastfolge seine Erfahrungen. Der afghanische Journalist ist Teilnehmer des bundesweiten Projekts GeT AKTIV, dessen Ziel ist, Geflüchtete für ein Engagement in Politik und Gesellschaft zu gewinnen. Ein einfacher Sprachkurs reicht da oft nicht aus. Die aktuelle Folge des Museum-Friedland-Podcasts lässt beispielhaft drei Teilnehmer:innen zu Wort kommen, die über ihre Erfahrungen und Hoffnungen berichten.
Das Projekt GeT Aktiv
Zenobia e.V.
Das Projekt GeT Aktiv
Zenobia e.V.
Mehr
Über diesen Podcast
Abschied - Ankunft - Neubeginn. Das junge Museum Friedland
beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven von Migration.
Zentraler Bezugspunkt aller Aktivitäten ist das
Grenzdurchgangslager Friedland, über das seit 1945 mehr als vier
Millionen Menschen nach Deutschland gekommen sind. Als ein
lebendiger Ort, an dem Geschichte und Gegenwart, Lokales und
Globales aufeinander treffen, ist das Museum Friedland Lernort,
Diskussionsforum, Forschungsstätte und sozialer Treffpunkt
zugleich. Der Podcast stellt diese Perspektiven regelmäßig neu vor:
Von A wie Ankommen über K wie Kunst bis Z wie Zusammenleben.
Abonnenten
58135
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.