Folge 117: Multikulti-Multitalente

Folge 117: Multikulti-Multitalente

Armine Hosseinian und Fenicia Aceto vom Netzwerk multikultureller Jurist*innen gewähren uns einen Blick darauf, was es bedeutet, Anwältin mit Migrationshintergrund zu sein. Chance oder Risiko?
1 Stunde 55 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
In dieser Episode sprechen wir über Netzwerke und Austausch,
Karriere, Inspiration und Weltoffenheit. Unsere Gesellschaft und
auch die Jurabubble ist multikulturell. Eine eigene oder familiäre
Zuwanderungsgeschichte kann Bereicherung und Zusatzqualifikation
sein, leider aber auch zu Diskriminierung führen. Die Herkunft von
Kolleginnen und Kollegen sollte eigentlich keine Rolle spielen und
für viele von uns ist das selbstverständlich. Und gelegentlich
können wir uns nicht vorstellen, was es eigentlich bedeutet, ein
Anwalt oder eine Anwältin mit Migrationshintergrund zu sein. Wo
soll da schon das Problem liegen? Gute Frage! Die Antwort erhalten
wir von zwei engagierten Kolleginnen des Netzwerks multikultureller
Jurist*innen – kurz NMKJ. Armine Hosseinian und Fenicia Aceto sind
Vorstandsmitglieder im NMKJ und berichten nicht nur von ihrem
Verein und der Unterstützung, die man beim Netzwerk bekommt,
sondern auch von Ihrem Werdegang, länderübergreifendem Studium in
Deutschland und Frankreich und ihrem Arbeitsalltag. Fenicia und
Armine geben Tipps zum Umgang mit Rassismus und erklären, warum
Sichtbarkeit so wichtig ist. Sie lassen uns teilhaben an schönen
und weniger schönen Erlebnissen und geben uns Denkanstöße dazu, was
wir alle besser machen können. Wir sprechen über TikTok, über die
Vorzüge einer Tätigkeit als Syndikusanwältin, über Arbeitsrecht,
lernen unser erstes Wort in Farsi und schwärmen von Italien.

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