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  4. Zwei Jahre nach Butscha: Werden Kriegsverbrechen geahndet?
Vor fast genau zwei Jahren blickte die Welt voller Schrecken auf
den Kiewer Vorort Butscha. In 28 Tagen Besatzung verübten russische
Soldaten dort Gräueltaten: Sie erschossen, folterten, erschlugen
und vergewaltigten Zivilisten. Mehr als 400 Menschen wurden ums
Leben gebracht. Es war nicht das einzige Massaker, das russische
Soldaten in der Ukraine verübt haben - aber Butscha ist zum
Inbegriff der Grausamkeit geworden, die die Ukrainer durch den
russischen Angriffskrieg erleiden müssen. "Butscha war unbekannt
und ist nun eine Stadt, die die Welt nie vergessen wird", sagte der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Zwei Jahre nach dem
Massaker fragen wir im Dossier Politik, wie die Menschen im Land
auf Butscha und den Krieg blicken und wie es um die Aufarbeitung
der Gräueltaten steht. Dazu sprechen wir mit der
ARD-Korrespondentin in Kiew, Andrea Beer, sowie Klaus Hoffmann,
Mitglied bei der Atrocity Crimes Advisory Group (ACA). Die ACA ist
eine von der EU, den USA und Großbritannien gestartete Initiative,
die ukrainische Behörden bei der Aufarbeitung und Verfolgung von
Kriegsverbrechen berät. Zudem gehen wir mit Christine Auerbach,
Host beim neuen BR-Podcast "Die Entscheidung", der Frage nach,
inwiefern der Nato-Gipfel in Bukarest von 2008 einem russischen
Angriff auf die Ukraine den Weg geebnet haben könnte.
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„Zwei Jahre nach Butscha: Werden Kriegsverbrechen geahndet?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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