Auf ein Wort mit Kerstin Gerhardt: Ist das Dressur oder kann das weg?

Auf ein Wort mit Kerstin Gerhardt: Ist das Dressur oder kann das weg?

1 Stunde 6 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten

Dido Nitz unterhält sich mit Christoph Ackermann
und Kerstin Gerhardt.
Wie wirken sich die jüngsten Skandale um den dänischen
Dressurreiter und Pferdegroßhändler Andreas Helgstrand und den
US-amerikanischen Dressurreiter Cesar Parra auf den Reitsport
aus? Wie zeigt sich unsere Haltung gegenüber dem Pferd als
Sportgefährte und Partner? Und was können wir selbst tun, egal ob
im Sport- oder Freizeitbereich unterwegs?

Gast:
Als eine der letzten Schülerinnen des Otto-Lörke-Schülers Werner
Schönwald sieht sich Kerstin Gerhardt seit über 40 Jahren
der klassischen Reitlehre verpflichtet. 1990 erregte sie mediales
Aufsehen, als sie den deutschen Springreiter Paul Schockemöhle
wegen Barrens anzeigte, was letztlich zu einer Änderung der
Richtlinien im Turniersport führte. Nach dem Skandal bei den
Olympischen Spielen 2020 um die deutsche Fünfkampf-Athletin
Annika Schleu und das verweigernde Pferd SaintBoy startete
Gerhardt die Petition „Moderner Fünfkampf ohne Reiten“ und
sammelte mit ihr innerhalb kürzester Zeit fast 200.000
Unterschriften. Als FN-Ausbilderin bis Grand Prix und Expertin
für Handarbeit ist sie in Niedersachsen ansässig und unterrichtet
Reitschüler aus der ganzen Welt online.

Christoph Ackermann ist Dressurreiter, Ausbilder im In-
und Ausland, Diplom-Betriebswirt und Verfechter der klassischen
Reitlehre im Sinne der Ausbildungsskala. Der Inhaber der Condé
Reitseminare war lange Jahre Meisterschüler bei Egon von
Neindorff und ist Träger des goldenen Reitabzeichens. Seine
Pferde bildete er alle selbst aus. Bei ihm definiert sich Erfolg
zuvorderst in der Harmonie zwischen Reiter oder Reiterin und
Pferd. Wobei das Wohlergehen des Pferdes immer an erster Stelle
steht. Reiten mit dem Pferd und nicht gegen das Pferd, die
Gesunderhaltung des Tieres sowie naturorientierte Gymnastizierung
besitzen in seiner Ausbildung oberste Priorität.


Dido Nitz ist nach vielen Jahren Programmleitung eines
erfolgreichen Publikumsverlags als selbstständige Autorin,
Lektorin und Beraterin für Programmgestaltung unterwegs. So
lassen sich die Leidenschaft für Pferd und Buch nun auch
professionell bestens verbinden, eine Kombination, die sie schon
fast lebenslang prägend begleitet. In der equinen Praxis ist sie
Freizeitreiterin und im regen Dialog mit ihrer wunderbar
charakterstarken Lusitanostute Fior.

Ton:
Max Feichtinger, Tontechniker und Sattelhändler, eine
spezielle Kombination, die in beiden Fällen feinstes
Fingerspitzengefühl für Balance erfordert! Als Tontechniker hält
er die Töne im Gleichgewicht. Im Fall der Podcasts von Condé
Reitseminare ist es sein erklärtes Ziel, das Zuhören so angenehm
wie möglich zu machen, um vom Inhalt nicht
abzulenken. 



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