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  4. Forschende aus der Ukraine an der TUM
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind viele Forschende
aus dem Land geflohen. Die TUM hat eigens ein Stipendienprogramm
eingerichtet, um zehn Forschende aufzunehmen. Doch wie war ihr
Weg dorthin? Und wie gestaltet sich ihr wissenschaftlicher Alltag
jetzt, mehr als neun Monate nach Zustandekommen der Fellowships?
Wie ist ihr Blick in die Zukunft?

Drei von ihnen stellt diese Sonderfolge von „We are TUM“ vor: Dr.
Olya Popovych aus Iwano-Frankiwsk, Prof. Julia Yamnenko aus Kyiv
und Oksana Chernova, Ph.D., ebenfalls aus Kyiv. Die
Wissenschaftlerinnen sind jeweils als Fellow des Institute for
Advanced Study (IAS) an die TUM gekommen – an die Lehrstühle für
Zerstörungsfreie Prüfung, für Vernetzte Verkehrssysteme und für
Mathematische Statistik. Sie berichten, wie sie den Kriegsbeginn
erlebt haben und wie es für sie war, die Flucht teilweise mit
Kindern und älteren Verwandten anzutreten, meist noch ohne
konkretes Ziel vor Augen.

Mit dem Stipendienprogramm hat die TUM sehr schnell auf die
aktuellen Ereignisse reagiert. Ulrich Marsch, Geschäftsführer des
IAS, berichtet, wie er innerhalb der ersten Kriegstage das
Konzept für das Stipendienprogramm ausgearbeitet und umgesetzt
hat, und wie aus den etwa 400 Bewerbungen die passendsten
ausgewählt wurden.

Filmproduzentin, Investorin und Spenderin Susanne Porsche erzählt
zudem, wie sie half, weitere Spender:innen zu gewinnen und dabei
auf große Hilfsbereitschaft stieß – sodass die Fellowships binnen
zehn Tagen finanziert waren.

Gäste in chronologischer Reihenfolge:

Dr. Olya Popovych aus Iwano-Frankiwsk, IAS-Fellow am Lehrstuhl
für Zerstörungsfreie Prüfung; Prof. Julia Yamnenko aus Kyiv,
IAS-Fellow am Lehrstuhl für Vernetzte Verkehrssysteme; Oksana
Chernova, Ph.D., aus Kyiv, IAS-Fellow am Lehrstuhl für
Mathematische Statistik; Dr. Ulrich Marsch, Geschäftsführer des
Institute for Advanced Study (IAS); Susanne Porsche, Spenderin.
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„Forschende aus der Ukraine an der TUM“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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