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  4. Krankenhauslandschaft 2.0 | Projekt 330
Seit Jahren beklagen die deutschen Krankenhäuser eine
Unterfinanzierung und fordern die Länder auf, endlich ihrer
Verantwortung für die Investitionskosten nachzukommen. Eine
Forderung, die der neue Senat laut seiner Koalitionsvereinbarung
nun auch erfüllen will. Gleichzeitig beschreibt schon ein
Thesenpapier der Nationalen Akademie der Wissenschaften
„Leopoldina“ und jüngst die Studie der Bertelsmann-Stiftung eine
unnötig aufgeblähte und ineffiziente Krankenhauslandschaft (auch
in GuG 1/17) in Deutschland. Ein Widerspruch? Das Papier
argumentiert, dass der kritisierte Mangel an finanziellen und
personellen Ressourcen im Krankenhaus insbesondere Folge der
hohen Zahl an Krankenhäusern, hohen Fallzahlen sowie der nach wie
vor überdurchschnittlich hohen Verweildauer ist. Ihre
Schlussfolgerung: Für eine effektive Versorgung in Deutschland
reichten – dann bestens ausgestattete – 330 Krankenhäuser
aus.

Beschreiben die „Leopoldina-Thesen“ einen gangbaren Weg für das
deutsche Gesundheitssystem? Wie kann die Versorgung in einer
solchen Krankenhauslandschaft gestaltet werden? Um diesen Fragen
nachzugehen, luden die Berliner Wirtschaftsgespräche gemeinsam
mit den DRK Kliniken Berlin zu einem Diskussions- und
Netzwerkabend ein.

Auf dem Podium:

Prof. Dr. Reinhard Busse, Fachgebiet
Management im Gesundheitswesen, TU-Berlin

Dr. Christian Friese,  Geschäftsführer
der DRK Kliniken Berlin

Dr. Pia Thul, Leiterin Stationäre Versorgung
der AOK Nordost

Boris Velter, Bundesvorsitzender der ASG

Moderation: Dr. Patricia Ex,
Geschäftsführerin des Bundesverbands Managed Care e.V.

Hinweise: Leider hat die Aufnahme eine äußerst
schlechte Qualität – wir entschuldigen uns hierfür!

Hier finden Sie den Vortrag von Herrn Prof. Busse.
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„Krankenhauslandschaft 2.0 | Projekt 330“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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