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  3. Westfalia – Westfalen und der Kolonialismus Podcast

Episoden

19 Minuten
Podcast Abonnieren Warum gab es ab 1897 „Westfalia“ in Südafrika? Mit einem Buch des Münsteraner Afrikakolonisten Heinrich Schulte-Altenroxel begibt sich Protagonistin Lena auf die Suche nach Verbindungen ihrer Heimatregion Westfalen zum Kolonialismus. Historikerin Sarah Albiez-Wieck erklärt ihr, wie der deutsche Kolonialismus organisiert war und warum sich Schulte-Altenroxels Buch während der NS-Zeit gut verkaufte. Über die Lebensweise der Menschen in Südafrika vor der europäischen Kolonisation und das besondere Interesse an der Transvaal-Region Ende des 19. Jahrhunderts klärt Historiker Maanda Mulaudzi auf.
18 Minuten
Podcast Abonnieren Wer baute Tabak in Münster an? Welche Waren kamen aus Westfalen in die Kolonien? Und was ist die „Zigarrenkiste Deutschlands“? In dieser Folge beschäftigt sich Lena mit der Entwicklung von Kolonialgeschäften bis zum fairen Handel. Dafür spricht sie mit Ethnologin Barbara Frey über westfälische Ambitionen im Tabakanbau und –handel in der Kolonialzeit. Wie der Handel mit den ehemaligen Kolonien gerechter werden kann, erfährt sie von Georg Knipping, einem Mitglied der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Münster.
20 Minuten
Podcast Abonnieren Stereotype Bilder, belastete Worte und Zurschaustellung von Menschen? Lena spricht mit Philipp Erdmann, Historiker im Stadtarchiv Münster, darüber, wie rassistische Menschenbilder in Völkerschauen auch in westfälischen Zoos bekräftigt werden sollten. Sie erfährt von Literaturwissenschaftler Moustapha Diallo, welche Relikte der Kolonialzeit bis heute in unserer Sprache enthalten sind. Chiara Brüchert von der Antidiskriminierungsberatung der Caritas erklärt Lena wie sie rassistische und koloniale Gedanken bei sich selbst aufdecken kann.
18 Minuten
Podcast Abonnieren Koloniale Perspektiven finden sich noch heute in Medieninhalten und Tourismusmarketing zu Afrika und prägen unsere Denkmuster. Auch in Westfalen stößt Lena auf stereotype Beschreibungen der Natur und der Kulturen Afrikas – im Reisebüro, im Botanischen Garten, in Freizeitparks und Zoos. Wie Safarireisen und Nationalparks in Afrika mit dem Interesse der Kolonialmächte an der Großwildjagd zusammenhängen, erklärt Tourismusforscher Rainer Hartmann.
16 Minuten
Podcast Abonnieren Warum entfachte ein Münsteraner Denkmal eine Debatte? Und wie hingen christliche Mission und Kolonialismus zusammen? In dieser Folge besucht Lena das Train-Denkmal in Münster und entdeckt Westfalens Bezüge zum Boxeraufstand in China um 1900 und zum Völkermord an den Herero und Nama. Sie spricht mit Historikerin Felicity Jensz über Verbindungen zwischen Mission und Kolonialismus und erfährt von Judith Wüllhorst vom Bistum Münster was internationale Zusammenarbeit in der Kirche heute ausmacht.
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Über diesen Podcast

Als die junge Münsteranerin Lena ein Buch aus dem Jahr 1942 bei ihrer Oma im Bücherregal findet, hält sie es für einen Abenteuerroman. Doch Heinrich Schulte-Altenroxel (1867-1947) beschreibt in „Ich suchte Land in Afrika“ seine eigenen Erfahrungen – als Münsterländer Kolonist in Südafrika am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert. Lena begibt sich auf eine spannende Spurensuche nach Verbindungen ihrer Heimatregion Westfalen mit dem Kolonialismus. Dieses Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert im Rahmen von "POWR! Postkoloniales Westfalen-Lippe". Podcast Abonnieren:
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„Westfalia – Westfalen und der Kolonialismus“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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