Episoden

Creativität Episode 12: Stefan Wiesner
1 Stunde 22 Minuten
Stefan Wiesner steht für alchemistische Kreativität, Kochkunst, besonderes und unerwartetes. Er verbindet Genuss mit philosophischem Gedankengut aus Ethik, Ökologie, Kultur, Architektur, Ästhetik und Kunst. Mit seinem aussergewöhnlichen Faibl...
Creativität Episode 11: Michel Comte
1 Stunde 39 Minuten
Michel Comte ist ein Schweizer Künstler, Filmemacher, Mode- und Porträtfotograf.  Comte begann seine Karriere als Kunstrestaurator und spezialisierte sich auf zeitgenössische Kunstwerke wie Andy Warhol und Yves Klein. 1979 wurde er von Karl...
Creativität Episode 10: Tanya Giovanoli
56 Minuten
Als Tochter des legendären Metzgers Renato Giovanoli wuchs sie in Pila, einem Weiler bei Maloja im Oberengadin, auf. Von klein auf stand Giovanoli in der Metzgerei – mit Gummistiefeln an den Füssen, dem Nuggi im Mund und einem Messer in der Han...
Creativität Episode 09: Martin Spillmann
1 Stunde 5 Minuten
Martin Spillmann war Gründer und kreativer Leiter der Werbeagentur Spillmann/Felser/LeoBurnett in Zürich, die sich zu einer der führenden Schweizer Werbeagenturen entwickelte - sowohl in Grösse als auch in Kreativität. Er gehört zu den intern...
Creativität Episode 08: Nora Baldenweg
52 Minuten
Nora Baldenweg arbeitet als Kreativdirektorin in der Mode und Komponistin für Film- und Werbemusik. Sie war 2004 Mitbegründerin der Musikproduktionsfirma GREAT GARBO. Sie hat Musik für über 300 Werbespots für Marken wie Sony, Mastercard, Dove (...

Über diesen Podcast

Das ist der Podcast über Kreativität. Gespräche mit Unternehmern, Künstlern und Persönlichkeiten die mit Kreativität die Welt um sich herum verändern. Warum ist Kreativität so wichtig? Kreativität ist die Fähigkeit, traditionelle Denk- und Handlungsweisen zu überschreiten und neue und originelle Ideen, Methoden oder Dinge zu entwickeln. Wir brauchen Ideenreichtum, um uns selbst und unsere Umwelt immer wieder neu zu erfinden. Ohne Kreativität gehen wir immer wieder dieselben Wege. Kreativ sein, bedeutet frei zu sein. Statt sich am Mainstream zu orientieren, ermöglicht uns Kreativität vermeintliche Ideale zu hinterfragen und bietet Raum für das Unfertige oder Unvollkommene. Welche außergewöhnliche Relevanz der Kreativität als individuelles und soziales Phänomen in unserer Gegenwart zugeschrieben wird, lässt sich an der programmatischen Studie The Rise of the Creative Class des amerikanischen Soziologen Richard Florida aus dem Jahr 2000 ablesen. Florida zufolgeist die zentrale Transformation, die in den westlichen Gesellschaften zwischen der Nachkriegszeit und der Gegenwart stattgefunden hat, weniger eine technologische als eine kulturelle. Die Wasserscheide lässt sich in den 1970er Jahren markieren, und sie betrifft das Aufkommen und die Verbreitung eines »kreativen Ethos«. In dessen Zentrum steht eine neue, sich rasch ausbreitende und kulturell tonangebende Berufsgruppe, die creative class mit ihren charakteristischen Tätigkeiten der Ideen- und Symbolproduktion – von der Werbung bis zur Softwareentwicklung, vom Design bis zur Beratung. Kreativität bezeichnet nach Floridas Darstellung damit nicht allein ein privates Modell der Selbstentfaltung. Sie ist in den letzten drei Jahrzehnten vielmehr auch zu einer allgegenwärtigen Anforderung der Arbeits und Berufswelt geworden.

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