Podcast Promotion

Podcast bekannter machen: So gewinnst Du mehr Abonnenten für Deinen Podcast

Bild: Ketut Subiyanto via Pexels
Podcast bekannter machen: So gewinnst Du mehr Abonnenten für Deinen Podcast

Erfahre mit diesen Strategien, wie Du mehr Abonnenten für Deinen Podcast gewinnen kannst.

Podcast-Abonnenten kommen leider nicht von allein und nachhaltiges Wachstum erfordert viel Engagement. Nun kommt aber die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Tricks, um die Abonnentenzahlen Deines Podcasts zu erhöhen. Je mehr dieser Maßnahmen du benutzt, desto höher ist die Chance auf kontinuierliches Wachstum deiner Podcast-Abonnenten.

Der Kerngedanke dabei ist: Neue Abonnenten erhältst Du immer dann, wenn Menschen von Deinem Podcast erfahren. Es geht also darum, auf möglichst vielen Wegen auf Deinen Podcast aufmerksam zu machen. Fangen wir mal ganz simpel an, und zwar mit der grundlegenden Erreichbarkeit Deines Kanals.

Sichtbarkeit deines Podcasts auf Streaming-Plattformen

Es wäre schade, wenn Du beispielsweise alle Nutzer einer App als potenzielle Abonnenten verpasst, nur weil Dein Podcast dort nicht angemeldet ist.

Dein Podcast sollte also auf möglichst vielen Diensten wie

  • Apple Podcasts

  • Spotify

  • Deezer

  • Amazon

  • Google Podcasts

  • Overcast

  • Stitcher

  • player.fm

  • Listen Notes

  • Castbox

  • Pocket Casts

vertreten sein. Achte darauf, dass dein Podcast-Host diese Möglichkeit anbietet. Melde Deinen Kanal auch bei weniger bekannten Podcast-Apps an, denn auch diese Apps werden von Hörern genutzt. So sorgst Du dafür, dass Dein Podcast überall erreichbar ist, und Hörer können Deinen Podcast gleich abonnieren.

Abos und Empfehlungen im Podcast ansprechen

Ein weiterer Trick ist die regelmäßig in jeder Episode wiederkehrende Aufforderung an die Hörerschaft, den Kanal bitte zu abonnieren und weiter zu empfehlen. Diese Aufforderungen werden auch 'Call to Action' genannt. Viele Zuhörer denken einfach nicht daran, wenn sie nicht von dir erinnert werden. Hilf ihnen ruhig ein bisschen auf die Sprünge.

Außerdem sind mündliche Empfehlungen unter Freunden, Partnern, Kollegen und Familie wahrscheinlich die beste Art der Verbreitung, denn sie genießen großes Vertrauen. Erinnere Deine Hörerschaft also immer wieder daran, dass sie Deinen Podcast auch ihren Bekannten empfehlen sollen. So kannst du die Zahl deiner Abonnenten Stück für Stück steigern.

Podcast-Empfehlungen sind Gold wert und steigern die Abonnements

Podcast bewerben auf Website und im Newsletter

Zur Verbreitung Deines Podcasts ist ein eigener Blog oder eine Website hervorragend geeignet. Sie sind wie eine Anlaufstelle für Neugierige, Interessenten, Hörer oder Kunden. Falls Du beispielsweise als Selbständiger eine Website für Dich und Deine Dienstleistungen betreibst und der Podcast darauf einzahlt, binde ihn unbedingt in die Seite ein.

Was bringt die Kombination aus Website und Podcast?

Erstens erreichst Du mit einer Website andere Menschen als mit dem Podcast. So werden aus einmaligen Website-Besuchern womöglich bleibende Abonnenten deines Podcasts.

Zweitens kannst Du eine Menge Hintergrundinformationen, Geschichten, "Hinter-den-Kulissen"-Material und weitere Informationen anbieten. Das erhöht die Trefferquote für Leute, die nach dem Themengebiet Deines Podcasts suchen und ist für interessierte Hörer ein wertvoller Mehrwert.

Falls Du einen eigenen Newsletter hast, weise auch dort immer wieder auf Deinen Podcast hin und verlinke verschiedene Möglichkeiten, diesen anzuhören und zu abonnieren. Und falls Du noch keinen Newsletter betreibst, vielleicht möchtest Du den Podcast zum Anlass nehmen, ab jetzt regelmäßige Neuigkeiten per Mail rauszuschicken?

Mitmischen in der Community

Überlege Dir, wo sich potenzielle Hörer über Dein Podcast-Themengebiet austauschen und informieren. Vielleicht ein Forum, Facebook-Gruppe oder bestimmte Social-Media-Kanäle und Magazine. Vielleicht aber auch ganz konkrete Orte und Veranstaltungen.

Nimm Dir etwas Zeit und nimm an Gesprächen teil. So bekommst Du ein Gefühl für die Belange Deiner Hörerschaft, erfährst Neuigkeiten aus dem Interessengebiet und bist selbst mit Deinem Podcast sichtbarer für neue Leute.

So ein gesunder Austausch mit der Interessengemeinschaft hat unzählige Vorteile und positive Nebeneffekte. Zum Beispiel das Kennenlernen neuer Interviewpartner, Erweiterung Deines Netzwerks, persönliche Empfehlungen untereinander – und natürlich auch Deines Podcasts – und mehr.

Gemeinsam podcasten gewinnt

Gemeinsam mehr erreichen: Podcast-Kooperationen

Diese Möglichkeit, durch gezielte Co-Moderation oder Interviewpartner neue Abonnenten zu erreichen, lässt sich unter anderem wunderbar aus dem "Community"-Aspekt generieren. Lade interessante Menschen in Deinen Podcast ein, und führe dadurch ihren Abonnentenkreis mit Deinem zusammen.

Andersrum kannst Du Dich selbst auch in andere Podcasts einladen lassen, oder planst Episoden, die Du zusammen mit einem anderen Podcast produzierst. Das sorgt nicht nur für spannende Folgen, sondern vergrößert auch gegenseitig die Zahl der Abonnements.

Falls sich eine komplette Episode mit einem anderen Kanal nicht organisieren lassen will, gibt es auch eine weniger aufwändigere Option. Und zwar kannst Du eine kleine Audiodatei produzieren, in welcher Du Deinen Podcast vorstellst. Diese kannst Du daraufhin mit einem anderen Podcast, der ebenfalls so einen kleinen Block aufnimmt, austauschen. So könnt ihr gegenseitig im Podcast des jeweils anderen neue Abonnenten gewinnen.

Social Media ausschöpfen

Du hast es an den vorigen Absätzen wahrscheinlich bereits gemerkt: Viele Mechanismen für den Zuwachs neuer Abonnenten spielen sich im Bereich Social Media ab. Daher haben wir hier noch einige Tipps, wie Du Instagram, Facebook & Co. nutzen kannst, um mehr Aufmerksamkeit auf Deinen Podcast zu lenken.

Zeige, was Du tust

Unterwegs zum Interview? Koproduktion mit einem anderen Podcast? Vor Ort bei einem relevanten Event? Zeige Deinen Followern, was Du in Sachen Podcast gerade treibst. Persönliche Einblicke und Situationen kommen gut an und kreieren Nähe zu den Hörenden und mache aus ihnen Abonnenten. Je mehr sie sich ein Bild von Dir und Deinem Podcast machen können, desto öfter werden sie daran denken und ihn weiterempfehlen.

Kommentieren und markieren

Wie im Punkt "Community" schon beschrieben, ist es sinnvoll, sich inhaltlich in Diskussionen einzubringen und in den Kommentaren zu Themen sichtbar zu sein, die mit Deinem Podcast zusammenhängen. Auch das Verweisen und Markieren weiterer Podcasts und Personen wird etwas Aufmerksamkeit auf Deinen Kanal lenken – spätestens, wenn die Person sich in einem weiteren Post oder Kommentar bei Dir bedankt.

Interaktionen

Sorge mit Umfragen, Gewinnspielen, Verlosungen und Challenges für Aufmerksamkeit. Wenn Du beispielsweise einen Sponsor für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung für Deinen Podcast begeistern kannst, lässt sich dieses Werbegeschenk als Preis für eine Aktion ausschreiben. Aber auch niedrigschwellige Aktionen wie (Um-)Fragen an die Follower können etwas Wirbel um Deinen Kanal generieren.

Social Media treibt Podcast-Abos voran

In Entscheidungen miteinbeziehen

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Deine Community Prozesse und Entscheidungen rund um Deinen Podcast mitgestalten zu lassen. Beispiele dafür wären offene Fragen wie "Welches dieser drei Cover-Designs gefallen euch am besten?" oder "Welches Thema wollt ihr in der nächsten Episode behandelt wissen"?. Dabei ist es von Vorteil, ein paar Auswahlmöglichkeiten vorzustellen. Auf gänzlich offene Fragen ohne vorgegebene Antworten wird mitunter nicht so stark reagiert.

Bezahlte Reichweite

Sämtliche Social-Media-Plattformen bieten auch die Möglichkeit, die Reichweite bestimmter Posts gegen Bezahlung zu erweitern. Hierfür sollte allerdings gut geplant sein, wie der hervorgehobene Beitrag gemacht ist, welche Reaktionen er hervorrufen soll und auch, zu welchem Zeitpunkt solch eine Veröffentlichung die meisten Menschen erreicht. Algorithmische Reichweiten-Limits lassen sich damit zumindest für die Dauer der Kampagne umgehen, um eine größere Zielgruppe zu erreichen.

Zusammenfassung

Du hast nun einige Tipps erhalten, wie du mehr Abonnenten für Deinen Podcast gewinnen kannst. Wo mehr Abonnements entstehen sollen, lohnt es sich mit Menschen in Kontakt zu treten. Das funktioniert auf unterschiedlichen Wegen. Nutze persönliche Empfehlungen, Social Media und natürlich auch Podcasts, um deinen Podcast sichtbarer zu machen und deine Abos zu steigern. Das Motto lautet: "Gemeinsam gewinnt". Und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!

Fallen Dir noch weitere Tricks ein, um die Reichweite von Podcasts zu steigern? Wir freuen uns über Deine Nachricht unter redaktion[ät]podcast.de.