Remote Work Konflikte: Warum Slack uns aggressiv mach

Remote Work Konflikte: Warum Slack uns aggressiv mach

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Ein nüchterner Slack-Satz am Montagmorgen. Vier Tage später läuft
die Kommunikation nur noch über Dritte. Niemand wollte den Konflikt
und trotzdem ist er da. Die übliche Erklärung lautet: zu wenig
Kontakt im Remote-Team. Die ist falsch. Das Problem ist nicht die
Quantität, es ist die Resonanz. Mit Martin Bubers Unterscheidung
von Ich-Du und Ich-Es schaue ich darauf, warum eine Slack-Nachricht
nur eine Position überträgt, fertig formuliert, ohne Zögern, ohne
den Menschen dahinter. Warum der Kaffeeautomat nie um den Kaffee
ging, sondern um Kalibrierung. Und warum Hartmut Rosas Begriff der
Entfremdung genau das beschreibt, was viele nach Jahren im
Homeoffice fühlen. Am Ende wird es unbequem: Derselbe
Kontaktverlust, der Teams eskalieren lässt, passiert auch nach
innen, wenn du dich selbst nur noch wie einen Kanal behandelst, der
funktionieren muss. Bodenhaftung: Psychologie ohne Wellness-Kitsch.
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