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Beschreibung
vor 3 Wochen
Ab wann ist etwas wirklich eine Sucht – und wann reden wir uns
ein, dass wir alles noch im Griff haben?
Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Mariam R. sprechen wir
darüber, was Sucht aus psychologischer Sicht wirklich bedeutet,
wo die Grenze zwischen Gewohnheit und Abhängigkeit liegt und
warum heute nicht nur Drogen, sondern auch Social Media, Gaming,
Pornografie oder Essen süchtig machen können.
Wir gehen auf typische Warnsignale ein – wie Kontrollverlust,
Schuldgefühle oder Isolation – und stellen die entscheidende
Frage: Ist Sucht oft weniger ein Genussproblem, sondern vielmehr
ein Versuch, mit innerem Schmerz umzugehen?
Ein besonderer Fokus liegt auf den Ursachen: Trauma, Einsamkeit,
Leistungsdruck, emotionale Überforderung – und eine Welt, die
durch ständige Reize und Dopamin echte Abhängigkeiten begünstigt.
Auch die islamische Perspektive wird beleuchtet: Sucht bedeutet
nicht automatisch schwachen Iman – aber Glaube kann ein wichtiger
Teil der Heilung sein.
Zum Schluss wird es konkret: Wie erkenne ich, ob ich betroffen
bin? Was sind erste Schritte? Und wie schafft man es, nachhaltig
Veränderung aufzubauen – ohne immer wieder zu scheitern?
Eine ehrliche Folge über ein Thema, das viele betrifft – aber
kaum jemand offen anspricht.
00:00 Intro
01:15 Die Definition von Sucht
02:10 Kategorien von Süchte
03:10 Wann ist man Süchtig? (Symptome)
05:50 Stufen der Abhängigkeit
07:10 Das Belohnungssystem (Dopamin)
08:40 Lust und Unlust vermeiden
10:05 Gründe der Sucht (psychoanalytisch)
11:10 die Sucht als Ausweg von inneren Konflikten +
12:10 Gründe für eine Therapeutischen Behandlung
13:15 praktische Hinweise
14:00 Sucht führt zu Problemen in anderen Bereichen des
Lebens
14:50 Rauchen als Beispiel für Gesellschaftliche Akzeptanz der
Sucht
16:30 Nachteile einer Sucht
19:10 das Konsum & die Ablenkung unserer Zeit
20:30 Dopamin Fasten und jegliches
21:30 Die Rolle der Eltern
22:35 Die Sucht als Ersatzobjekt anstelle der Bezugsperson
24:10 Die Eltern sind oft Teil des Problems
24:40 Die 3 Dimensionen einer psychischen Erkrankung
26:15 Reflexion als Schlüssel für die Eltern
27:10 Ich (Herz), Es (Nafs), Über-Ich (Vernunft)
30:30 Die islamische Beurteilung
32:00 Die Tawba und die Sucht
33:45 Einen Lösungsweg suchen
35:20 Weitere Lösungswege
36:00 Wie definierst du dich?
36:45 Ablenkung als Lösung?
37:45 Soll ich's meinen Eltern erzählen?
39:40 Süchte sind nicht automatisch schlecht!
40:30 Deine Verantwortung vor Allah
41:00 Wie hilft man einen Süchtigen?
42:10 Wann soll man zur Therapie?
43:45 Nachwirkungen
46:30 Reflexion als Lösung
49:00 Sind viele Muslime süchtig?
51:30 Anzeichen nochmal zum Abschluss
53:25 Handy lenkt von Gefühlen ab
54:30 Leugnen der Sucht
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