Glaube & Sucht – Anzeichen, Facetten & Ursprünge | Deenful Talks

Glaube & Sucht – Anzeichen, Facetten & Ursprünge | Deenful Talks

vor 3 Wochen
55 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen

Ab wann ist etwas wirklich eine Sucht – und wann reden wir uns
ein, dass wir alles noch im Griff haben?


Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Mariam R. sprechen wir
darüber, was Sucht aus psychologischer Sicht wirklich bedeutet,
wo die Grenze zwischen Gewohnheit und Abhängigkeit liegt und
warum heute nicht nur Drogen, sondern auch Social Media, Gaming,
Pornografie oder Essen süchtig machen können.


Wir gehen auf typische Warnsignale ein – wie Kontrollverlust,
Schuldgefühle oder Isolation – und stellen die entscheidende
Frage: Ist Sucht oft weniger ein Genussproblem, sondern vielmehr
ein Versuch, mit innerem Schmerz umzugehen?


Ein besonderer Fokus liegt auf den Ursachen: Trauma, Einsamkeit,
Leistungsdruck, emotionale Überforderung – und eine Welt, die
durch ständige Reize und Dopamin echte Abhängigkeiten begünstigt.


Auch die islamische Perspektive wird beleuchtet: Sucht bedeutet
nicht automatisch schwachen Iman – aber Glaube kann ein wichtiger
Teil der Heilung sein.


Zum Schluss wird es konkret: Wie erkenne ich, ob ich betroffen
bin? Was sind erste Schritte? Und wie schafft man es, nachhaltig
Veränderung aufzubauen – ohne immer wieder zu scheitern?


Eine ehrliche Folge über ein Thema, das viele betrifft – aber
kaum jemand offen anspricht.





00:00 Intro 


01:15 Die Definition von Sucht 


02:10 Kategorien von Süchte 


03:10 Wann ist man Süchtig? (Symptome)


05:50 Stufen der Abhängigkeit


07:10 Das Belohnungssystem (Dopamin)


08:40 Lust und Unlust vermeiden 


10:05 Gründe der Sucht (psychoanalytisch)


11:10 die Sucht als Ausweg von inneren Konflikten +


12:10  Gründe für eine Therapeutischen Behandlung 


13:15 praktische Hinweise 


14:00 Sucht führt zu Problemen in anderen Bereichen  des
Lebens 


14:50 Rauchen als Beispiel für Gesellschaftliche Akzeptanz der
Sucht 


16:30 Nachteile einer Sucht 


19:10  das Konsum & die Ablenkung unserer Zeit


20:30 Dopamin Fasten und jegliches 


21:30 Die Rolle der Eltern 


22:35 Die Sucht als Ersatzobjekt anstelle der Bezugsperson


24:10 Die Eltern sind oft Teil des Problems 


24:40 Die 3 Dimensionen einer psychischen Erkrankung 


26:15 Reflexion als Schlüssel für die Eltern


27:10 Ich (Herz), Es (Nafs), Über-Ich (Vernunft)


30:30 Die islamische Beurteilung 


32:00 Die Tawba und die Sucht 


33:45 Einen Lösungsweg suchen 


35:20 Weitere Lösungswege


36:00 Wie definierst du dich?


36:45 Ablenkung als Lösung?


37:45 Soll ich's meinen Eltern erzählen?


39:40 Süchte sind nicht automatisch schlecht!


40:30 Deine Verantwortung vor Allah


41:00 Wie hilft man einen Süchtigen?


42:10 Wann soll man zur Therapie?


43:45 Nachwirkungen


46:30 Reflexion als Lösung


49:00 Sind viele Muslime süchtig?


51:30 Anzeichen nochmal zum Abschluss


53:25 Handy lenkt von Gefühlen ab


 54:30 Leugnen der Sucht



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