Warum glauben so viele Menschen pseudowissenschaftlichen Unsinn?

Warum glauben so viele Menschen pseudowissenschaftlichen Unsinn?

Homöopathie, Impfmythen und Klimaskepsis verbuchen weltweit Erfolge. Was evidenzbasierte Wissenschaft ausmacht und weshalb sie nicht alle erreicht
36 Minuten
Podcast
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Der STANDARD-Podcast über die ungeklärten Fragen der Menschheit

Beschreibung

vor 3 Wochen
Die Corona-Pandemie erwies sich im Rückblick als Brennglas für ein
Problem, das schon lange schwelte: Das Vertrauen vieler Menschen in
Wissenschaft und Medizin ist gering, das Interesse an "alternativen
Zugängen" groß. Wissenschaftlichen Fakten steht eine Vielzahl an
Behauptungen, Verschwörungsmythen oder Heilsversprechen gegenüber,
egal ob es um Impfungen gegen gefährliche Infektionskrankheiten
geht oder um die Existenz des Klimawandels. Nicht selten geht es
dabei auch um viel Geld. "Alternativmedizinische" Angebote wie die
Homöopathie haben sich trotz ihrer Wirkungslosigkeit zu einem
Milliardengeschäft entwickelt. Wie kommt es, dass sich Menschen von
der evidenzbasierten Medizin abwenden und stattdessen auf Methoden
setzen, für deren Erfolg es keine Belege gibt? Weshalb sind auch
rationale Menschen manchmal abergläubisch? Lässt sich Religion mit
Wissenschaft vereinbaren, und wie kann man Wissenschaft überhaupt
von Pseudowissenschaft unterscheiden? Diese großen Fragen
besprechen Tanja Traxler und David Rennert in der neuen Folge von
"Rätsel der Wissenschaft" mit dem STANDARD-Wissenschaftsredakteur
Martin Stepanek, dem Epidemiologen Gerald Gartlehner und dem
Wissenschaftsphilosophen Lee McIntyre.

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