Ist Autofahren in der Schweiz zu billig?

Ist Autofahren in der Schweiz zu billig?

Ab 1. Dezember gilt die neue Autobahnvignette 2024. Ihr Preis ist seit 28 Jahren unverändert: 40 Franken. Mitte November meldeten verschiedene Medien, dass der Bundesrat eine Erhöhung des Preises erwäge. Ein Postulat aus dem Kanton Tessin fordert vom ...
57 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Ab 1. Dezember gilt die neue Autobahnvignette 2024. Ihr Preis ist
seit 28 Jahren unverändert: 40 Franken. Mitte November meldeten
verschiedene Medien, dass der Bundesrat eine Erhöhung des Preises
erwäge. Ein Postulat aus dem Kanton Tessin fordert vom Bundesrat,
eine Preiserhöhung zu prüfen. Ist Autofahren in der Schweiz zu
günstig?  Kritiker monieren, Autofahren sei in der Schweiz zu
billig. Während Autofahren heute fast vier Prozent günstiger sei
als noch vor 15 Jahren, seien die Preise im ÖV gleichzeitig um 18
Prozent gestiegen, rechnet der Tagesanzeiger vor. Weil immer
mehr Elektroautos verkauft werden, fällt der Zustupf an den
Strassenausbau via Mineralölsteuer zudem immer mehr weg. «Nicht auf
Vorrat Töpfe füllen» Christian Müller vom Vorstand des Automobil
Clubs der Schweiz ACS wehrt sich dagegen, beispielsweise mit einer
teureren Autobahnvignette auf Vorrat Töpfe zu füllen. Erst wenn der
Beweis erbracht sei, dass bei der Finanzierung des Strassenausbaus
Lücken bestünden, könne man über höhere Abgaben oder Gebühren
diskutieren, sagt er. Ist Autofahren in der Schweiz zu billig? Oder
zu teuer? Müsste die Autobahnvignette endlich teurer werden? Oder
werden Autofahrer zu Unrecht geschröpft? Diskutieren Sie mit. Gäste
in der Sendung "Forum": * Christian Müller, Zentralvorstand
Automobil Club der Schweiz, ACS * Ruedi Blumer, Präsident
Verkehrs-Club der Schweiz, VCS Moderation und Redaktion: Yvonne
Hafner
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