Nix mehr Made In Germany – Unsere Industrie auf der Flucht?

Nix mehr Made In Germany – Unsere Industrie auf der Flucht?

54 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten
Deutschland galt Ende der 1990er Jahre wirtschaftlich als „kranker
Mann Europas“. Das schlug aber dann wieder Anfang der 2000er-Jahre
ins Gegenteil um. War es durch die „Agenda 2010“ oder doch eher die
Einführung des Euro? Heute wird das Schreckgespenst
„Deindustrialisierung“ vor allem von CDU und CSU beschworen. Die
Ampel-Parteien - auch die FDP - weisen das zurück. Sie sehen in der
derzeitigen Schrumpfung nur vorübergehende Schwierigkeiten auf dem
Weg zurück zur bisherigen Stärke. Sie setzen darauf, dass die
deutsche Wirtschaft zukunftssicher gemacht werden muss, indem sie
zu einer CO2-neutralen Produktionsweise umgebaut wird, die auf
Erneuerbaren Energien basiert. Ist also die Angst vor der
„Deindustrialisierung“ nur ein Kampfbegriff oder droht eine
wirtschaftliche Katastrophe mit einem Ende der deutsche
Vorzeigeindustrien Automobil-, Stahl-, Chemie- oder Pharma? Darüber
wollen wir sprechen: mit der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier,
den Historikern Franz Josef Brüggemeier und Bernd Greiner und mit
der Junior-Professorin Juliane Czierpka von der Ruhr-Universität
Bochum.

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