Adieu Westen! Niger nach dem Putsch

Adieu Westen! Niger nach dem Putsch

54 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten
“Nieder mit Frankreich”, “Es lebe Putin”, solche Rufe sind zu hören
auf den Demonstrationen in Niger, die den Militärputsch
befürworten. Da hat sich viel Ärger und Frust angestaut in einem
der ärmsten Länder der Welt. Es ist ein klarer Bruch mit der
Kolonialmacht Frankreich, die noch heute wirtschaftlich großen
Einfluss hat. Es ist auch eine politische Absage an den gesamten
Westen. Dabei braucht man den Niger, um Flucht und Migration
einzudämmen und auch um den Abzug der Bundeswehr aus Mali zu
organisieren. Das Versprechen, den Terror im Land, und in der
Sahelzone insgesamt zu besiegen, konnten UN-Mission und
französische Armee auch nicht einlösen. Einer der Nutznießer:
Russland und die Wagnertruppe. Wohin steuert das Land Niger? In
welchem größeren Zusammenhang steht dieser Putsch? Welche Fragen
müssen sich europäische Regierungen gefallen lassen? Und was
bedeutet dieser Putsch ganz praktisch für Deutschland? Wir sprechen
darüber u.a. mit der Afrika-Expertin und Politologin Antonia Witt
vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und
Konfliktforschung, mit Gregor Robak-Werth von der “Aktion gegen den
Hunger”, mit Ulf Laessing von der Konrad-Adenauer-Stiftung,
zuständig für die Sahelzone, und mit dem Historiker und
Afrikawissenschaftler Andreas Becker.

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