Gelobtes Land, zerrissenes Land – Ist Israels Demokratie noch zu retten?

Gelobtes Land, zerrissenes Land – Ist Israels Demokratie noch zu retten?

53 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten
Israel, die „einzige Demokratie im Nahen Osten“. Ein jüdischer
Staat, in dem sich auch Minderheiten entfalten können. Ein Vorbild
für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in einer Region voller
Konflikte. Dieses Bild hat Risse bekommen, die immer tiefer werden.
Risse, für die zu einem großen Teil die israelische Regierung
verantwortlich ist. Israel, die „einzige Demokratie im Nahen
Osten“. Ein jüdischer Staat, in dem sich auch Minderheiten
entfalten können. Ein Vorbild für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit
in einer Region voller Konflikte. Dieses Bild hat Risse bekommen,
die immer tiefer werden. Risse, für die zu einem großen Teil die
israelische Regierung verantwortlich ist. Lange Zeit war es vor
allem ihr Umgang mit der palästinensischen Bevölkerung und der
jüdische Siedlungsbau auf palästinensischen Gebieten, der Zweifel
an israelischer Rechtsstaatlichkeit weckte. Nun aber ist
Langzeit-Premier Benjamin Netanjahu getrieben von seinen
nationalreligiösen und ultrareligiösen Koalitionspartnern dabei,
das Oberste Gericht des Landes in seinen Befugnissen
einzuschränken. Doch gegen diese „Justizreform“ gehen große Teile
der israelischen Bevölkerung auf die Straße. Welche Kräfte werden
sich am Ende durchsetzen im Staat Israel, dessen Gesellschaft tief
gespalten ist und dessen Regierung an demokratische Fundamente
rührt? Dazu äußern sich u.a. Shimon Stein, ehemaliger israelischer
Botschafter in Deutschland, Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte
Anne Frank und Marius Verdaasdonk, Freiwilliger der Aktion
Sühnezeichen in Israel.

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