
Kultur-Talk: Gusel Jachina – «Wo vielleicht das Leben wartet»
In ihren Romanen spricht die russisch-tatarische Schriftstellerin
Gusel Jachina Themen aus der frühen Sowjetunion an, die bis heute
tabuisiert sind. Den Bürgerkrieg, die Hungersnöte, den Terror der
Stalin-Zeit. Ganz bewusst trifft sie so auch Aussagen ...
29 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Monaten
In ihren Romanen spricht die russisch-tatarische Schriftstellerin
Gusel Jachina Themen aus der frühen Sowjetunion an, die bis heute
tabuisiert sind. Den Bürgerkrieg, die Hungersnöte, den Terror der
Stalin-Zeit. Ganz bewusst trifft sie so auch Aussagen zur heutigen
Situation. Gusel Jachina lebt in Moskau. Sie hat sich dafür
entschieden, in Moskau zu bleiben. Trotzdem hat sie ein grosses
Interesse daran, dunkle Kapitel der jüngeren Geschichte
aufzuarbeiten und dem Vergessen zu entreissen. Sie hat auch allen
Grund dazu. Ihre eine Grossmutter ist als «Kulakin» ins GULAG
verschleppt worden, worüber Gusel Jachina in ihrem ersten Roman
«Suleika öffnet die Augen» geschrieben hat, ein anderer Grossvater
erlebte das Schicksal der verwahrlosten Kinder während der
Hungersnöte der 1920er Jahre, worüber sie nun in ihrem dritten
Roman «Wo vielleicht das Leben wartet» schreibt. Im Gespräch mit
Michael Luisier am Rande ihrer Lesereise durch Deutschland und
Österreich spricht sie über die Vergangenheit. Und meint damit auch
eine Gegenwart, über die sie derzeit nur so sprechen kann.
Gusel Jachina Themen aus der frühen Sowjetunion an, die bis heute
tabuisiert sind. Den Bürgerkrieg, die Hungersnöte, den Terror der
Stalin-Zeit. Ganz bewusst trifft sie so auch Aussagen zur heutigen
Situation. Gusel Jachina lebt in Moskau. Sie hat sich dafür
entschieden, in Moskau zu bleiben. Trotzdem hat sie ein grosses
Interesse daran, dunkle Kapitel der jüngeren Geschichte
aufzuarbeiten und dem Vergessen zu entreissen. Sie hat auch allen
Grund dazu. Ihre eine Grossmutter ist als «Kulakin» ins GULAG
verschleppt worden, worüber Gusel Jachina in ihrem ersten Roman
«Suleika öffnet die Augen» geschrieben hat, ein anderer Grossvater
erlebte das Schicksal der verwahrlosten Kinder während der
Hungersnöte der 1920er Jahre, worüber sie nun in ihrem dritten
Roman «Wo vielleicht das Leben wartet» schreibt. Im Gespräch mit
Michael Luisier am Rande ihrer Lesereise durch Deutschland und
Österreich spricht sie über die Vergangenheit. Und meint damit auch
eine Gegenwart, über die sie derzeit nur so sprechen kann.
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