Nummer #18: Status Quo der Overlay Journals. Wer schreibt Forschungssoftware?

Nummer #18: Status Quo der Overlay Journals. Wer schreibt Forschungssoftware?

24 Minuten
Podcast
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Ein Podcast für Bibliotheken und an Bibliotheken Interessierten

Beschreibung

vor 1 Monat

Die 18. Ausgabe des Podcasts “Aus der Bibliothekswissenschaft”
fokussiert auf Themen, die relevant für Wissenschaftliche
Bibliotheken sind, auch wenn es nicht direkt um Bibliotheken
gehen wird. In der ersten Sektion wird eine Studie vorgestellt,
welche beschreibt, wie sich Overlay Journals in den letzten
Jahren entwickelt haben. Diese Journals - welche
wissenschaftliche Artikel veröffentlichen, die zuvor auf
Repositories publiziert wurden - werden manchmal als Modell für
eine mögliche Weiterentwicklung des wissenschaftlichen
Publikationswesen dargestellt. Die Studie zeigt nun, dass die
Zahl dieser Journals zumindest bislang gering ist. Sie mögen ein
Modell darstellen, haben aber noch keine grosse Veränderung
angestossen.


In der zweiten Sektion geht es um die Frage, welche Personen
Forschungssoftware schreiben und wie sie dabei Version Control
Systems nutzen. Ein wenig geht es auch darum, ob und wie sie die
Langzeitarchivierung dieser Software garantieren. Es zeigt sich,
dass - wenig überraschend - dies vor allem im MINT-Bereich und
ein wenig in den Sozialwissenschaften geschieht, dass nicht nur
Forschende, sondern vor allem Personen aus dem
nicht-wissenschaftlichen Mittelbau diese Software schreiben und
das rund die Hälfte nicht wirklich für eine langfristige
Archivierung der Software sorgt. In dieser Sektion wird am Ende
kurz besprochen, was Bibliotheken aus solchen Ergebnissen lernen
können.


Im Interlude wird kurz die aktuelle Schwerpunktausgabe
“Empowering Representations: Rethinking Surrogates from the
Margins” der Cataloging & Classification Quarterly
besprochen.

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