Episode 14: Heimaten - jüdische und muslimische Migrationsgeschichte

Episode 14: Heimaten - jüdische und muslimische Migrationsgeschichte

35 Minuten
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Ein Podcast zu den jüdisch-muslimischen Beziehungen

Beschreibung

vor 1 Jahr

In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema jüdische und
muslimische Migrationsgeschichte – denn viele jüdische oder
muslimische Menschen in Deutschland haben eines gemeinsam, sie
haben einen sogenannten Migrationshintergrund, d.h., ihre Eltern,
ihre Großeltern oder vielleicht auch sie selbst kommen aus der
Türkei, aus Kurdistan, aus Syrien – oder eben aus der Ukraine,
aus Russland, aus Israel.


Dabei kommen unterschiedliche Migrationsgeschichten zusammen: Die
einen kamen als sogenannte „Gastarbeiter“, die anderen vielleicht
als politische Flüchtlinge – auch schon vor dem Syrienkrieg oder
dem russischen Überfall auf die Ukraine. Wir haben uns gefragt,
wie es in Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg eigentlich mit
der ethnischen und religiösen Diversität stand? Waren Muslime
hierzulande auch vor der Gastarbeiterzuwanderung vertreten? Und:
Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede gibt es zwischen
jüdischen und muslimischen Migrationserfahrungen?


Unsere Gesprächspartner in dieser Folge waren: Michael Kashi,
Vorstandsmitglied der IRGW (Israelitische Religionsgemeinschaft
Württemberg), Erkan Inan, Mitgründer des jüdisch-muslimischen
Stammtischs in München, Dr. Karen Körber, Soziologin am Hamburger
Institut für die Geschichte der deutschen Juden und Aladin
El-Mafaalani, Soziologe am Institut für Migrationsforschung und
Interkulturelle Studien sowie Autor von Büchern wie: „Das
Integrationsparadox. Warum gelungene Integration zu mehr
Konflikten führt“ und „Mythos Bildung. Die ungerechte
Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft“.


Wer also noch mehr über die jüdische und muslimische
Migrationsgeschichte erfahren möchte, sollte sich diese Folge
nicht entgehen lassen!

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