Diakonie Katastrophenhilfe: Diskrepanz zwischen humanitären Bedarfen und Hilfsmittel wird immer größer

Diakonie Katastrophenhilfe: Diskrepanz zwischen humanitären Bedarfen und Hilfsmittel wird immer größer

6 Minuten
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Im Tagesgespräch widmen wir uns jeden Morgen einem aktuellen Thema des Tages: Wer hat die Entscheidung getroffen? Und warum? Wo waren die Alternativen? Und was sagt die andere Seite dazu? Wir befragen Politiker*innen, Expert*innen, Vereine, Betroffene...

Beschreibung

vor 2 Monaten
Trotz erhöhter Spendenbereitschaft in Deutschland wird die
Diskrepanz zwischen den humantitären Bedarfen armer Länder und den
Mitteln, die die Weltgemeinschaft zur Verfügung stellt, stetig
größer. Darauf hat der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe,
Martin Kessler, hingewiesen. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Kessler:
"Die politische Dimension dabei ist, dass wir es anscheinend nicht
hinbekommen, diese Krisen rechtzeitig zu erkennen und rechtzeitig
Mittel zur Verfügung zu stellen, so dass wir die humanitäre Hilfe
darauf ausrichten können."Dabei sei es verständlich, dass
beispielsweise Mittel für die Ukraine, die aufgrund des Krieges
derzeit sehr viel Aufmerksamkeit bekomme, zu rund 80 Prozent
ausfinanziert seien. Für andere Länder wie beispielsweise
Afghanistan stünden hingegen gerade mal 40 Prozent der benötigten
Geldmittel zur Verfügung. Neben politischen Krisen und Kriegen sei
der Klimawandel und seine Folgen das größte Problem der ärmeren
Staaten, weshalb die Menschen dort täglich auf direkte humanitäre
Hilfen angewiesen seien.

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