Der letzte Kaiser

Der letzte Kaiser

28. November 1922
10 Minuten
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Der Podcast mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Welt vor hundert Jahren

Beschreibung

vor 2 Monaten
Das dreieinhalbstündige Monumentalepos ‘Der letzte Kaiser‘ gehört
zu den erfolgreichsten Werken des italienischen Filmregisseurs
Bernardo Bertolucci. Es erzählt vom Leben Puyis, des letzten
Kaisers von China, der bereits mit zwei Jahren auf den Drachenthron
kam, 1912 mit eben sechs zur Abdankung gezwungen und zwanzig Jahre
später als Kaiser des japanischen Marionettenstaates Mandschukuo
gekrönt wurde, bevor er nach 1945 viele Jahre in Umerziehungslagern
interniert war und, begnadigt und entlassen, 1967 schließlich als
einfacher Gärtner und Bürger der Volksrepublik China lebte und
starb. Zwischen 1912 und 1924 war er, wie auch der Film ausführlich
schildert, buchstäblich Gefangener im alten kaiserlichen Palast,
der sogenannten Verbotenen Stadt, in Peking, wo ihn auch der
China-Korrespondent der Vossischen Zeitung Erich von Salzmann
selbstredend nicht besuchen durfte. Interessante Einblicke in seine
Situation und vor allem in die der von den westlichen Mächten
kleingehaltenen Republik China außerhalb der Verbotenen Stadt gibt
sein am 28. November 1922 erschienener Bericht trotzdem. Es liest
Frank Riede.

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