Rentenstreit reloaded: Jetzt geht es um die zweite Säule

Rentenstreit reloaded: Jetzt geht es um die zweite Säule

Nach der Reform ist vor der Reform: Nach dem knappen Ja zur AHV 21 im September steht nun die BVG-Revision an. Der Ständerat debattiert nächste Woche in der Wintersession über die Reform der beruflichen Vorsorge. Die Rentensituation der Frauen spielt ...
1 Stunde 14 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Nach der Reform ist vor der Reform: Nach dem knappen Ja zur
AHV 21 im September steht nun die BVG-Revision an. Der
Ständerat debattiert nächste Woche in der Wintersession über die
Reform der beruflichen Vorsorge. Die Rentensituation der Frauen
spielt dabei nach wie vor eine zentrale Rolle. Durch das Ja zur
AHV-Reform arbeiten Frauen künftig bis 65. SP, Grüne und die
Gewerkschaften hatten die Erhöhung des Frauenrentenalters bis zum
Schluss bekämpft. Ihr Hauptargument: Die Frauenrenten seien im
Schnitt ein Drittel tiefer als jene der Männer. Die Bürgerlichen
betonten im AHV-Abstimmungskampf, dass man die Rentensituation der
Frauen in einem zweiten Schritt in der beruflichen Vorsorge
verbessern möchte. Findet sich da ein tragfähiger Kompromiss?Die
tiefen Zinsen und die gestiegene Lebenserwartung stellen die
Finanzierung der 2. Säule vor grosse Herausforderungen. Das
Herzstück der Reform betrifft deshalb den sogenannten
Umwandlungssatz. Er soll von 6,8 auf 6 Prozent gesenkt werden. Das
heisst: Die Renten werden kleiner. Wie soll diese Einbusse
kompensiert werden?Gelöst werden soll das Problem mit
Rentenzuschlägen. Doch wer diese bekommt und in welcher Höhe,
darüber herrscht grosse Uneinigkeit. Der Sozialpartner-Kompromiss,
der auch vom Bundesrat, der SP und den Grünen unterstützt wird,
sieht Zuschläge für alle Neurentner vor. Für die Bürgerlichen ein
absolutes No-Go: Sie sprechen von einem kostspieligen
«Giesskannenprinzip» und wollen die Zuschläge begrenzen. Was
braucht es für eine mehrheitsfähige Reform?Zu diesen Fragen
begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»:– Alex Kuprecht,
Ständerat SVP/SZ;– Flavia Wasserfallen, Nationalrätin SP/BE;– Ruth
Humbel, Nationalrätin Die Mitte/AG; und– Katharina Prelicz-Huber,
Nationalrätin Grüne/ZH.

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