Wie können Angehörige mit Long-Covid-Patienten umgehen?

Wie können Angehörige mit Long-Covid-Patienten umgehen?

Long-Covid ist nicht zu unterschätzen: Eine brechende Mündigkeit, Schlafstörungen oder Schmerzen. Das ist weder für Patientinnen und Patienten einfach noch für die Angehörigen, sagt Lara Diem, Oberärztin an der Long-Covid-Sprechstunde am Inselspital B ...
5 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Long-Covid ist nicht zu unterschätzen: Eine brechende Mündigkeit,
Schlafstörungen oder Schmerzen. Das ist weder für Patientinnen und
Patienten einfach noch für die Angehörigen, sagt Lara Diem,
Oberärztin an der Long-Covid-Sprechstunde am Inselspital Bern. Hier
gilt: Nehmen Sie Hilfe in Anspruch. Klar, wenn die
Zusatzversicherung eine Haushalthilfe erlaubt, umso einfacher. Aber
auch die Entlastung durch eine Raumpflegerin kann helfen. Oder wenn
man Nachbarn, Freunde, die Grosseltern oder Bekannte einspannt,
sagt Lara Diem. Wichtig: Getrauen Sie sich zu fragen! «Ich empfehle
unseren Patientinnen und Patienten auch, psychologische Hilfe in
Anspruch zu nehmen», sagt die Ärztin. Auch wenn man noch so stark
zu sein scheint, Long-Covid ist kräfteraubend, auch für die
Angehörigen und kann auch zu Konflikten mit dem Umfeld führen. Eine
gute Nachricht: Am Ende des Tunnels ist Licht. Das heisst, Heilung
ist möglich. «Es ist aber der Gotthardtunnel, den man hinter
sich bringen muss und nicht der Belchentunnel», sagt Diem.

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