Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues

Einer der besten Filme des Jahres
51 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
1928 schreibt der Schriftsteller und ehemalige Soldat Erich Maria
Remarque den Weltbestseller "Im Westen nichts Neues". Mit großer
Klarheit und nüchternem Blick arbeitet er sich an der
Kriegsmaschinerie ab, die zwischen 1914 und 1918 Millionen
Menschenleben zermalmte. Zweimal wurde der Stoff bereits verfilmt.
Jetzt ist eine dritte – die erste deutsche Interpretation – auf
Netflix erschienen. Ähnlich wie "1917" von Sam Mendes findet der
Film erschreckende Bilder, um den Ersten Weltkrieg zu porträtieren,
die allerdings nie ins Reißerische abdriften. Regisseur Edward
Berger bleibt dicht an seinen Protagonisten, inszeniert die Action
nicht als heroisches Aufbäumen, sondern als verzweifelten
Überlebenskampf ohne Gewinner. Vor allem in den kleinen Szenen,
wenn Namensschilder abgerissen und Erkennungsmarken vorgelesen
werden, entfaltet der Film seine bittere wie humanistische
Botschaft. In dieser Filmmagazin-Folge besprechen wir, inwieweit
"Im Westen nichts Neues" als Anti-Kriegsfilm gelungen ist und wie
die im Gegensatz zum Roman neu hinzugedichteten Szenen ins
Gesamtbild passen. Spoiler: Wir finden ihn ziemlich gut und würden
uns nicht wundern, wenn er nächstes Jahr gute Chancen auf den
internationalen Oscar hätte.

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