Kranke Kinder ohne Heimat

Kranke Kinder ohne Heimat

Anhelina, Denis und Nazar sind vor dem Krieg in der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Die drei Kinder haben Krebs und brauchen medizinische Versorgung. Schwierige Situationen kennen sie. Tapfer stellen sie sich auch dieser neuen Herausforderung – wär ...
32 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Anhelina, Denis und Nazar sind vor dem Krieg in der Ukraine in die
Schweiz geflüchtet. Die drei Kinder haben Krebs und brauchen
medizinische Versorgung. Schwierige Situationen kennen sie. Tapfer
stellen sie sich auch dieser neuen Herausforderung – wäre da nur
nicht das Heimweh. Die überlebenswichtigen Therapien können nicht
warten, bis wieder Frieden herrscht. Deshalb fliehen die drei
ukrainischen Kinder Anhelina, 8, Denis, 8, und Nazar, 11, schon
bald nach Kriegsausbruch zusammen mit ihren Müttern und
Geschwistern aus dem bombardierten Land. Im zürcherischen Küsnacht
finden sie Zuflucht im stillgelegten Altersheim «Sonnenhof».
Seither leben sie zusammen mit anderen jungen «Sonnenhöflern», die
das gleiche Schicksal teilen – alle mit der Ungewissheit, ihre
Väter, Grosseltern und Haustiere vielleicht nie wieder zu sehen.
Kinder wie Anhelina, Denis und Nazar haben krankheitsbedingt schon
viel erleiden müssen. Und auch dieser Situation stellen sie sich
tapfer. Unterstützung bekommen sie von Menschen aus der Region: Sie
sollen sich zuhause und willkommen fühlen. Die Kinder nutzen
Freizeitangebote, bekommen Schulunterricht, Velos, Kleider und
sogar neue Möbel. Dennoch: Das Heimweh bedrückt Anhelina, Denis und
Nazar und deren Mütter je länger je mehr. Sie sehnen sich nach
ihren Verwandten, ihrem Zuhause, ihren Haustieren. Reporterin
Viveca Kammermann geht der Frage nach, wie sie damit umgehen.
Letztlich müssen sich die «Sonnenhöfler» der Grundsatzfrage
stellen: «Was ist wichtiger, in Sicherheit zu sein oder auf das
Herz zu hören und zurückzukehren in die Heimat?»

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