Muhō Nölke – Besser sterben mit Zen?

Muhō Nölke – Besser sterben mit Zen?

Sterben müssen wir alle. Deshalb sei es nie zu früh, sich mit dem Tod zu befassen, sagt Muhō Nölke. Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus in der BRD, stellt sich Nölke früh die Sinnfrage und entdeckt als Jugendlicher den Zen-Buddhismus. Ein Ge ...
58 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Sterben müssen wir alle. Deshalb sei es nie zu früh, sich mit dem
Tod zu befassen, sagt Muhō Nölke. Aufgewachsen in einem
christlichen Elternhaus in der BRD, stellt sich Nölke früh die
Sinnfrage und entdeckt als Jugendlicher den Zen-Buddhismus. Ein
Gespräch mit dem Zenmeister und Autor. Viele Menschen fürchten sich
vor Krankheit, Alter und Tod. Muhō Nölke kann dies nachvollziehen.
Als Siebenjähriger verliert er seine Mutter, eine Erfahrung, die
ihn zutiefst prägt und ihn schliesslich die Lebensfreude kostet.
Als Jugendlicher entdeckt er aber den Zen-Buddhismus, studiert
danach Japanologie und Philosophie und reist mit 22 zum ersten Mal
nach Japan, in ein Land, das sich Fremden gegenüber sehr
verschlossen zeigt. Doch Muhō Nölke kehrt wieder zurück, lebt in
einem buddhistischen Kloster, wird als Mönch ordiniert und
schliesslich von seinem Lehrer als Zenmeister ernannt. 2002 wird er
gar zum Abt eines Zen-Klosters in den japanischen Bergen berufen.
Olivia Röllin spricht mit Muhō Nölke über die vergebliche Suche
nach Glück, warum es auf der Welt nicht um uns selbst geht und wie
uns das Loslassen in jeder Lebenslage auf den Tod vorbereitet.

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