«Abstimmungs-Arena» zur AHV-Reform

«Abstimmungs-Arena» zur AHV-Reform

Zwei Vorlagen, eine Reform – und unzählige Versuche davor, die AHV langfristig zu stabilisieren. Nun soll die AHV 21 richten, was in den letzten 25 Jahren nicht gelungen ist. Eine entscheidende Vorlage für die Frauen und die Jungen, aber auch für Bund ...
1 Stunde 30 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Zwei Vorlagen, eine Reform – und unzählige Versuche davor, die AHV
langfristig zu stabilisieren. Nun soll die AHV 21 richten, was in
den letzten 25 Jahren nicht gelungen ist. Eine entscheidende
Vorlage für die Frauen und die Jungen, aber auch für Bundesrat
Alain Berset. Geburtenstarke Jahrgänge, die Zahl der Pensionierten
und eine steigende Lebenserwartung: «So werden in ein paar Jahren
die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um alle AHV-Renten zu decken»,
schreiben Bundesrat und Parlament im Abstimmungsbüchlein zum
Urnengang vom 25. September. «Die AHV ist solide und verlässlich»,
heisst es im Text des Referendumskomitees. Ist die Sanierung der
AHV dringend notwendig? Oder sind die düsteren Prognosen falsch?
Unbestritten ist: Die AVH gehört zu den wichtigsten sozialen
Errungenschaften der Schweiz. Mit dem sogenannten
Generationenvertrag finanzieren die Jungen und Erwerbstätigen die
Leistungen der Rentnerinnen und Rentner. Die Reform – bestehend aus
der Änderung des AHV-Gesetzes und der Zusatzfinanzierung über die
Mehrwertsteuer – trage zur Sicherheit der AHV bei, so die
Befürworter. Laut den Gegnerinnen findet dies auf dem Buckel der
Frauen statt. Ist die AHV 21 gerechtfertigt und notwendig? Oder ist
es eine Abbauvorlage? Zur Vereinheitlichung des Rentenalters von
Frauen und Männern auf 65 Jahre fand schon im Parlament eine
kontroverse Debatte statt. Für das Referendumskomitee kommt eine
Erhöhung des Rentenalters nicht in Frage, solange mit
durchschnittlich tieferen Frauenlöhnen eine Ungleichheit bestehe.
Für die Pro-Seite ist die Erhöhung mit Ausgleichsmassnahmen für
neun Jahrgänge von Frauen abgefedert. Reichen die Kompensationen
aus? Oder haben die Frauen nichts davon? Als Befürworter der
Vorlage begrüsst Sandro Brotz in der «Abstimmungs-Arena»: – Alain
Berset, Bundesrat und Vorsteher Eidgenössisches Departement des
Innern EDI. Gegen die Vorlage treten an: – Mattea Meyer,
Co-Präsidentin SP; – Daniel Lampart, Chefökonom Schweizerischer
Gewerkschaftsbund; – Natalie Imboden, Grüne/BE; und – Hanny
Weissmüller, Präsidentin Lokomotivpersonal Gewerkschaft SEV.
Weitere Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage sind: – Regine
Sauter, Nationalrätin FDP/ZH; – Diana Gutjahr, Nationalrätin
SVP/TG; und – Ruth Humbel, Nationalrätin Die Mitte/AG.

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