Drogen mitten im Quartier: Das Crack-Problem in Genf

Drogen mitten im Quartier: Das Crack-Problem in Genf

Die zweitgrösste Schweizer Stadt hat ein Problem mit Crack. Mitten in einem Wohnquartier in Genf, in der Nähe einer Schule, wird die Droge geraucht und gehandelt. Anwohnerinnen und Anwohner fühlen sich nicht mehr sicher und fordern Massnahmen. 
21 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen
Die zweitgrösste Schweizer Stadt hat ein Problem mit Crack. Mitten
in einem Wohnquartier in Genf, in der Nähe einer Schule, wird die
Droge geraucht und gehandelt. Anwohnerinnen und Anwohner fühlen
sich nicht mehr sicher und fordern Massnahmen.  Normalerweise
kaufen Leute, die Crack konsumieren wollen, Kokain und mischen sich
dann selber Crack, das sie rauchen. In Genf werden nun aber schon
fixfertige Crack-Steine verkauft. Der Konsum wird so viel
einfacher, wie Fachleute sagen. Und deshalb werde auch mehr Crack
geraucht.  Das spüren die Anwohnerinnen und Anwohner im Genfer
Quartier Paquis. Eine Frau erzählt, sie könne sicht nichtmal mehr
auf eine Bank im Park setzen, weil alles «verpisst» sei. Und Kinder
finden auf dem Schulweg Drogen.  Was tut die Politik in Genf,
um das Problem in den Griff zu bekommen? Darüber sprechen wir mit
Westschweizkorrespondentin Valérie Wacker.  Ausserdem erklärt
Regine Rust von der Stiftung Suchthilfe in St. Gallen, warum die
Droge überhaupt «Crack» heisst und sie sagt, es sei wohl nur eine
Frage der Zeit, bis fixfertige Crack-Steine auch an anderen Orten
in der Schweiz auftauchen. Habt ihr Fragen zu aktuellen Themen?
Dann macht uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37 oder eine Mail
an newsplus@srf.ch. 

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