Wie Digitalisierung beim Klimaschutz hilft

Wie Digitalisierung beim Klimaschutz hilft

36 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

Digitalisierung kann bei der Bekämpfung des Klimawandels helfen.
Wird die Industrie digitaler, hilft das bei der Reduktion von
CO2-Emissionen, zeigt eine Bitkom-Studie. Wird der Einsatz
digitaler Technologien in Deutschland beschleunigt, können 2030
allein hierzulande bis zu 64 Millionen Tonnen CO2 eingespart
werden. Das entspräche 17 Prozent der insgesamt geplanten
CO2-Einsparungen bis zum Jahr 2030.


Telekom-Manager Hagen Rickmann sieht dabei gleich mehrere
Vorteile. "Erstens hilft man den CO2-Ausstoß zu reduzieren und
zweitens investiert man in Zukunftstechnologien. Drittens wird
uns das dabei helfen, weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben."


Deshalb befürwortet Rickmann auch eine höhere Besteuerung der
sogenannten Over-the-top-Player, zu denen Amazon, Google und
Microsoft gehörten, "die hier auf unseren Datenautobahnen
Mordsgeschäfte machen und aus meiner Sicht nicht stark genug zur
Kasse gebeten werden", so der Telekom-Manager.


Bei den großen US-Konzernen könnten sich Unternehmen in
Deutschland und Europa aber auch eine Menge abschauen. Sie
handelten häufig zu langsam, weil sie zu perfektionistisch seien,
sagt Hagen Rickmann. "Das ist in unserem Tüftlertum und
Ingenieurwesen vielleicht manchmal der Fehler." Mit dieser
Vorgehensweise sei die Gefahr groß, den Markteinstieg nicht
rechtzeitig zu schaffen. "Vielleicht ist eine B-Lösung erstmal
ausreichend, um Vertrauen aufzubauen."


Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de


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