Die Überliquiditätsfalle: Brauche ich wirklich so viel Bares?

Die Überliquiditätsfalle: Brauche ich wirklich so viel Bares?

3 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

Es gibt drei Schrauben, an denen man drehen kann, damit die
Zusatzpension später einmal stattlich ausfällt: 1.) die Zinsen –
daran können leider nur die Nationalbanken drehen 2.) Die
Anspardauer – genau deshalb wäre der beste Zeitpunkt mit dem
Vorsorge-Sparen zu beginnen gestern gewesen, der zweitbeste ist
heute und drittens: die Ansparsumme. Und da tappt man immer
wieder – und da nehme ich mich nicht aus – in die
Überliquiditätsfalle.  Brauche ich wirklich so hohe
Cash-Reserven? Kann ich mein Depot nicht so gestalten, dass immer
ein Finanzprodukt abreift oder gerade besser performt, dass ich
dort gegebenenfalls ohne Verluste, bestenfalls mit hohem Gewinn
aussteigen kann und mir davon das neue Auto, die neue Heizung,
die Ausbildung der Kinder oder was auch immer Unvorhersehbares
finanzieren kann? Alles ist möglich, indem ich in
unterschiedliche Anlageklassen, in verschiedene Branchen mit
gegenläufigen Konjunkturzyklen, oder auch in kürzer laufende
Zertifikate und Anleihen mit unterschiedlichen Anlagehorizonten
veranlage, statt dass ich zuschaue wie meine zu hohen
Cash-Reserven am Konto bei den hohen Inflationsraten an Kaufkraft
verlieren. 


Ich ganz persönlich – aber das hängt natürlich vom individuellen
Risikoprofil ab – halte etwa meine Lebenshaltungskosten von zwei
Jahren in Cash und wenn ich ganz ehrlich bin noch mehr, was
natürlich viel zu viel ist.  Ich stehe damit an der
Seitenlinie, um an den Aktienmärkten in den nächsten Monaten bei
günstigen Gelegenheiten zuzuschlagen. Achtung, diese Prinzip
Hoffnung ist nicht nachahmenswert, sondern erinnert an
 „Warten auf Gordot“. Zwölf Monate Barvermögen würden wohl
reichen. Überliquidität, wenn auch nicht in Cash, sind übrigens
auch ungenutzte Autos, Zweitwohnungen, Abonnements,
Versicherungen … Denkt mal drüber nach.


Und wie dick sind Eure Cash-Polster? Hinterlasst mir doch ein
Kommentar oder schreibt mir an julia@geldmeisterin.com. Ich würde
mich sehr über Euer Rezept für die Langfristanlage freuen!


Und wenn Euch diese Podcastfolge der Boersenminute gefallen hat,
dann abonniert sie doch gratis auf Eurer Podcastplattform Eurer
Wahl oder auf YouTube, um keine weitere Folge mehr zu verpassen.


Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von
getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia
Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine
Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung,  sondern nur um die
persönliche Meinung der Autorin.


#Finanzprodukt #Liquidität #Überliquidität #Investieren
#Investmentregeln #Vermögen #Börse #Vermögensschutz #podcast
#börsenminute t #Geldmeisterin #Cash #Cashreserven
#Anlagehorizont  #Performance #Depot #Langfrisanlage
#Risikobereitschaft #Zertifikate #Anleihen #Fonds
#Anlagedisziplin #ansparen


Foto: Pixabay/Gaby Stein



Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

Sparclub
Berlin
15
15
:
: