Wirtschaftsnews vom 02. September 2022

Wirtschaftsnews vom 02. September 2022

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 3 Monaten

Thema heute:   


TÜV-Verband: Geld sparen mit dem E-Auto


 


Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, kann viel Geld
sparen. Denn die Bundesregierung fördert die Stromer mit
verschiedenen Maßnahmen. Käuferinnen und Käufer erhalten bis Ende
2025 den "Umweltbonus" auf bestimmte Fahrzeugmodelle, eine
Förderprämie, die vom Staat und von den Herstellern getragen
wird.


Darüber hinaus sind neu zugelassene Wagen für zehn Jahre von der
Kfz-Steuer befreit. Aber auch während der normalen Nutzung kann
man mit einem E-Auto Kosten senken. "E-Auto-Besitzer können vor
allem beim Parken und Laden sparen", sagt man beim TÜV-Verband.
"Leicht umzusetzende Tricks helfen bei der täglichen Nutzung und
können ohne viel Aufwand angewendet werden."  


Vorteile für E-Autos nutzen


In Deutschland gibt es seit 2015 das Elektromobilitätsgesetz
(Emog). Mit dem Gesetz will der Staat die Elektromobilität
fördern. Je nach Kommune gibt es unterschiedliche Vorteile beim
Parken und Fahren. Neben kostenlosen Parkplätzen speziell für
E-Autos können häufig auch Parkplätze genutzt werden, an denen
sonst ein Parkticket gekauft werden müsste. Das Emog bringt auch
Vorteile für E-Auto Fahrer im Straßenverkehr. Manche Städte
erlauben E-Autos beispielsweise die Nutzung von Busspuren.
Dadurch kann man an städtischen Staus vorbeifahren und Zeit
sparen.


Clever aufladen


Im Gegensatz zum klassischen Tanken ist bei Ladesäulen für
E-Autos das Bezahlen mit Bargeld nur selten möglich und auch
Kreditkarten- oder EC-Kartenzahlungen werden erst ab 2023
verpflichtend eingeführt. Spontanes Laden ohne Ladekarte oder
einen festen Vertrag ist deshalb häufig sehr teuer oder in
manchen Fällen gar nicht erst möglich. Die vorhandenen Karten und
Verträge gibt es mit oder ohne eine monatliche Grundgebühr. Bei
einem Vertrag mit monatlicher Grundgebühr ist der Strom bei den
Vertragspartnern günstiger. Die Kilowattstunde ist dann nicht
viel teurer als die aus der hauseigenen Steckdose.


Viele Supermärkte, Discounter, Baumärkte oder Möbelhäuser bieten
kostenlose Lademöglichkeiten für E-Autos auf ihren
Kundenparkplätzen an.  Generell sollten E-Autos nicht zu
lange an kostenpflichtigen Ladestationen abgestellt werden. Denn
nach einer gewissen Zeit fallen Blockiergebühren an. Die erlaubte
Ladedauer ist mit Schildern gekennzeichnet. Wird diese Zeit
überschritten, fallen pro Minute Gebühren an, die meistens bis zu
einem bestimmten Betrag gedeckelt sind. Sollte der Akku nur 60
Prozent geladen sein, die erlaubte maximale Stehdauer aber
erreicht sein, muss das Fahrzeug entfernt werden.


 


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