Angelika Overath – Schwarzhandel mit dem Himmel. Marchà nair cul azur

Angelika Overath – Schwarzhandel mit dem Himmel. Marchà nair cul azur

19 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat
Gedichte auf Rätoromanisch schreiben – Angelika Overath hat es
gewagt. 2007 zog die Autorin mit Mann und Sohn ins Dörfchen Sent im
Engadin. Dort wird Vallader gesprochen, eins der fünf
rätoromanischen Idiome der Schweiz. Von ihrem Umzug ins Gebirge
erzählte die gebürtige Karlsruherin schon in ihrem Senter Tagebuch
„Alle Farben des Schnees“. Auch ihre ersten Annäherungen an die
Sprache beschrieb sie darin. Mit der Zeit wurden aus den
neuerlernten Wörtern Gedichte: „Poesias dals prüms pleds“ nannte
sie ihren ersten Lyrikband: „Gedichte aus den ersten Wörtern“.
Jetzt ist mit „Marchà nair cul azur“ ein neuer zweisprachiger
Lyrikband erschienen. Der Titel heißt übersetzt: „Schwarzhandel mit
dem Himmel“. Im Gespräch mit SWR2-Literaturredakteurin Katharina
Borchardt erklärt Angelika Overath, wie sie sich auf dem
rätoromanischen Sprachschwarzmarkt schlägt. „Ich kann da ein
bisschen schmuggeln“, sagt sie. „Ich kann mich auch in die Sprache
einschmuggeln.“ Telegramme Verlag, 124 Seiten, 18 Euro ISBN
978-3-907198-58-2
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