Rendez-vous im Park – Unesco Biosphäre Entlebuch (Staffel 2022, Folge 4)

Rendez-vous im Park – Unesco Biosphäre Entlebuch (Staffel 2022, Folge 4)

In der Dokumentationsreihe von SRF, RTS und RSI entdeckt das Moderations-Trio Bigna Silberschmidt (SRF), Alain Orange (RTS) und Christian Bernasconi (RSI) fünf Naturparks von nationaler Bedeutung. Sie treffen auf Forscherinnen und Einheimische, mit de ...
45 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
In der Dokumentationsreihe von SRF, RTS und RSI entdeckt das
Moderations-Trio Bigna Silberschmidt (SRF), Alain Orange (RTS) und
Christian Bernasconi (RSI) fünf Naturparks von nationaler
Bedeutung. Sie treffen auf Forscherinnen und Einheimische, mit
denen sie die Natur und die Kultur erkunden. In der vierten Folge
besucht das Moderations-Trio das Unesco Biosphärenreservat
Entlebuch. Diese mystische Welt im «wilden Westen» von Luzern ist
bekannt für ihre ausgedehnten Moore, imposante Karstlandschaften
und das Brienzer Rothorn. Im Mittelpunkt des Besuchs von Bigna
Silberschmidt stehen die Moorlandschaften, welche etwa die Hälfte
der Fläche des Entlebuchs ausmachen. Sie erfährt vom Parkdirektor
wie die Unterschutzstellung der Moore 1987 nach einer ersten
Ratlosigkeit in der Bevölkerung letztendlich zur Gründung des Parks
geführt hat. Christian Bernasconi erfährt, dass die Moore nicht nur
Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tierarten und riesige Speicher
von CO2 sind, sondern auch Schutz bieten vor Überschwemmungen. Sie
halten die oft heftigen Niederschläge in der Region wie ein Schwamm
zurück und geben sie dann langsam an die Bäche und Flüsse ab. Wie
die Moore selbst für die Landwirtschaft von Nutzen sind, zeigt eine
findige Bauernfamilie. Sie hat auf Mini-Kühe der Rasse Irish Dexter
umgestellt, die mit dem nährstoffarmen Futter gut zurechtkommen und
die empfindlichen Böden schonen. Neben dem Moorschutz ist das
Biosphärenreservat unter den Vorreitern im Bereich der erneuerbaren
Energien. Nicht nur Sonne und Wind werden hier genutzt. Alain
Orange besucht einen der letzten kommerziell tätigen
Holzkohlehersteller der Schweiz und lernt das traditionelle
Handwerk der Köhlerei kennen. Das Holz, ein nachwachsender und
damit CO2-neutraler Rohstoff, stammt aus den Mischwäldern der
Region und die Kohle kann anstelle von Gas oder Erdöl zum Heizen
genutzt werden.

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