Wirtschaftsnews vom 22. Juli 2022

Wirtschaftsnews vom 22. Juli 2022

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 2 Monaten

Thema heute:   


Digitalisierung vereinfacht Antrag auf Betriebsrente -Deutsche
Rentenversicherung und Versorgungsanstalt des Bundes und der
Länder (VBL) starten letzte Stufe der gemeinsamen Initiative zur
Digitalisierung ihres Datenaustauschs.


 


Was das Thema Datenaustausch mit Behörden und Institutionen
angeht, können die meisten von uns ein Lied singen und das ist
meistens nicht allzu fröhlich. Daten müssen immer wieder händisch
übertragen werden. Doch es geht auch anders.


Ab August 2022 können Versicherte der VBL, der betrieblichen
Altersvorsorge des öffentlichen Dienstes, einfach, schnell und
kostensparend ihren Antrag auf Betriebsrente stellen. Bei ihrem
Antrag müssen sie dann nicht mehr den Rentenbescheid der
Deutschen Rentenversicherung vorlegen. Die Daten werden einfach
von der VBL bei der Deutschen Rentenversicherung abgerufen. Damit
wird die letzte Stufe des gemeinsamen Projekts zwischen der
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und der
Deutschen Rentenversicherung zur Digitalisierung der
Datenaustauschverfahren gestartet.


"Die letzten Jahre haben noch einmal eindrucksvoll gezeigt,
welches Potential in der Digitalisierung liegt", sagt Richard
Peters, Präsident der VBL. "Schon vor der Pandemie haben die
Deutsche Rentenversicherung und die VBL dies erkannt und die
Digitalisierung gemeinsamer Prozesse erfolgreich vorangetrieben.
Der digitale Datenaustausch ist ein wichtiger Meilenstein."


Neben der Beschleunigung der einzelnen Vorgänge ermöglichen
digitale und moderne Abläufe auch nachhaltigeres und
ressourcenschonendes Arbeiten. Ein weiterer Aspekt, der in den
strategischen Zielen der VBL einen hohen Stellenwert einnimmt.


"Wir haben den Datenaustausch in verschiedenen Verfahren mit der
VBL erfolgreich digitalisiert und schaffen, neben den
Synergieeffekten auf beiden Seiten, einen echten Mehrwert für die
Versicherten", erklärt Dr. Stephan Fasshauer, Direktor bei der
Deutschen Rentenversicherung Bund. "Durch den Austausch von
Daten, die bereits elektronisch vorliegen, gehen wir erste
Schritte, um die Ideen des Once-Only-Prinzips Realität werden zu
lassen. Eine erneute Übermittlung des Rentenbescheids durch
Bürgerinnen und Bürger ist dann nicht länger erforderlich. Der
gesamte Prozess bis zur Gewährung der Betriebsrente kann so
beschleunigt werden. Das erleichtert auch unseren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeit."


Im Rahmen des neuen Verfahrens erhält die VBL alle erforderlichen
Daten für die Rentenberechnung direkt von der Deutschen
Rentenversicherung. 90.000 Rentenanträge jedes Jahr können so
schneller bearbeitet werden. Auch für den Fall, dass die
Betriebsrente später noch einmal überprüft werden muss, bekommt
die VBL die Daten direkt von der Rentenversicherung. Das macht es
auch für die rund 1,4 Millionen Rentnerinnen und Rentner der VBL
leichter.


 


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