Wanderarbeiter auf deutschen Baustellen - Der Zoll bekommt mafiöse Strukturen nicht in den Griff

Wanderarbeiter auf deutschen Baustellen - Der Zoll bekommt mafiöse Strukturen nicht in den Griff

22 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Wegen der Wohnungsnot boomt in Deutschland die Baubranche.
Subunternehmen heuern Wanderarbeiter vorwiegend aus Rumänien und
Bulgarien an, dann nur so kann das Auftragsvolumen erfüllt und
gleichzeitig günstig abgewickelt werden. Die Männer schuften unter
enormen Druck, haben wenig Pausen, oft keinen bezahlten Urlaub,
teilen sich nachts ein Zimmer mit mehreren. Ihren Familien, die sie
oft nur einmal im Jahr besuchen, schicken sie monatlich Geld. So
sind mafiöse Strukturen entstanden, Sozialstandards werden nicht
eingehalten. Der deutsche Zoll wiederum bekommt das Problem mangels
Personal nicht in den Griff. Ludger Fittkau beschreibt einen
Teufelskreis von Ausbeutung und Abhängigkeit mitten in Deutschland.

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