Kein Stein bleibt auf dem andern

Kein Stein bleibt auf dem andern

Am Grund der Ozeane und Kontinente ist ein gewaltiges Recycling im Gang, die Plattentektonik. Diese Naturgewalt verschiebt permanent mächtige Gesteinsplatten samt den Kontinenten obendrauf – im Tempo, in dem unsere Fingernägel wachsen.
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Beschreibung

vor 2 Monaten
Am Grund der Ozeane und Kontinente ist ein gewaltiges Recycling im
Gang, die Plattentektonik. Diese Naturgewalt verschiebt permanent
mächtige Gesteinsplatten samt den Kontinenten obendrauf – im Tempo,
in dem unsere Fingernägel wachsen. Zugleich läuft die Bewegung in
der Vertikalen: Alte Platten tauchen in den Tiefseegräben ab, bis
weit ins Erdinnere, um andernorts frisch recycelt wieder
hochzuquellen. Die Plattentektonik ist in der Bedeutung
vergleichbar mit Darwins Evolutionstheorie oder Einsteins
Relativitätstheorie. Doch sie ist uns viel weniger präsent. Zu
Unrecht! Das bewegliche Plattensystem im Untergrund prägt alles:
Die Landschaft, die Meeresströmungen, das Klima – ja nicht zuletzt
uns selbst. Den Menschen gäbe es schlicht nicht ohne die
Plattentektonik. «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe»
- Die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion 4/7

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