Von Kiew bis Rabat - der Überlebenskampf von #savebrahim

Von Kiew bis Rabat - der Überlebenskampf von #savebrahim

26 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Der Krieg in der Ukraine wütet weiter und fordert täglich
zahlreiche Opfer. Der amerikanische Geheimdienst CIA schätzt allein
die Zahl der getöteten russischen Soldaten auf etwa 15.000. Die
ukrainische Regierung geht nach eigenen Angaben von über 10.000
gefallenen Soldaten in ihren Reihen aus. Das sind unbestätigte,
nackte Zahlen, hinter denen zehntausende Schicksale stehen. Wie das
von Brahim Saadoune. Der 21-jährige Marokkaner kämpfte in der
Ostukraine als reguläres Mitglied der ukrainischen Armee, zu der er
nach eigenen Angaben schon im Herbst letzten Jahres gegangen war.
Er wurde gefangen genommen und von den Separatisten in Donezk als
vermeintlicher Söldner zum Tode verurteilt. In Marokko bangen
seitdem seine Eltern und seine Schwester um sein Leben, Freunde
haben eine Kampagne unter dem Hashtag #savebrahim initiiert. Dunja
Sadaqi und Marc Dugge berichten. Außerdem hat Julian
Schmidt-Farrent recherchiert, wie es um die politisch gewollte
Zukunft von günstigen Nahverkehrstickets steht, Karin Senz aus
Istanbul schildert, wie der türkische Präsident Erdogan in Teheran
Wladimir Putin den Hof gemacht hat, aus Stockholm reportieren Lea
Busch und Annette Leiterer, wie groß die Sorge der Kurden im Land
ist. Hintergrund ist die Forderung Erdogans, einem NATO-Beitritt
Schwedens und auch Finnlands nur zuzustimmen, wenn beide Länder
Kurden, die die Türkei als "Terroristen" ausmacht, an den Bosporus
ausliefern. Und Ralf Borchard schätzt ein, in welcher Gefahr sich
die Demokratie in den USA befindet - die Aufklärung im
"Kapitolsturm-Ausschuss" wirft ein Schlaglicht darauf.

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