Russlands perfides Hunger-Narrativ

Russlands perfides Hunger-Narrativ

38 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Russland blockiert die Häfen der Ukraine und Millionen Menschen auf
der Welt warten auf notwendige Getreidelieferungen. Putins Regime
strickt daraus eine Erzählung, um Verbündete gegen den Westen zu
gewinnen. »Und da hat man jetzt ein neues Narrativ eingebaut: Die
Getreide-Exporte werden nicht durch den von Russland begonnenen
Krieg und die russische Blockade ukrainischer Häfen verhindert.
Sondern durch die westlichen Sanktionen«, befindet Sabine Fischer,
die als Expertin für russische Außen- und Sicherheitspolitik bei
der Stiftung für Wissenschaft und Politik forscht. »Und dieses
Narrativ hat man ganz stark gerade auch in den Globalen Süden
transportiert, der vom Ausbleiben ukrainischen Getreides natürlich
noch mal in einer ganz existenziellen Art und Weise betroffen ist.«
Russland ist also längst nicht so sehr international isoliert, wie
es die sanktionierenden Gemeinschaften des Westens bezweckten.
Viele Staaten verhalten sich vorsichtig und loten aus, mit welchen
politischen Positionen ihre eigenen Interessen gefördert werden
können, jetzt und in Zukunft. Sie haben Anregungen, Kritik oder
Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch
eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns
auch eine WhatsApp-Nachricht schicken: +49 – 151 – 728 29 182
Weiterführende links:  Putins Kriegserklärung an die Welt »Im
Moment wird das russische Narrativ völlig umgestrickt«
https://www.spiegel.de/datenschutz-spiegel

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