Was jetzt vor Inflation schützt

Was jetzt vor Inflation schützt

4 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten

https://youtu.be/jeNzIuAwS3s


Alles wird teurer und das langfristig, warnt die Oesterreichische
Nationalbank in ihrer jüngsten Prognose. Demnach bleibt die
Inflation bis 2024 hoch. Für 2022 rechnet die OeNB für Österreich
mit Preissteigerungen von satten 7,6 Prozent auch 2023 noch mit
einer Inflationsrate von fünf Prozent. Selbst 2024 dürfte man mit
einem Anstieg der Verbraucherpreise um 3,2 Prozent noch nicht
wieder die zwei Prozent Inflation erreichen, die die Europäische
Zentralbank anpeilt, um Preisstabilität zu erreichen. EU-weit
rechnet die EU-Kommission wiederum mit 8,4 Prozent Inflation für
2022, die bis zum dritten Quartal 2023 auf bis zu drei Prozent
zurückgehen sollte.  Viele Analysten gehen allerdings davon
aus, dass wir uns auf Inflationsraten von drei bis vier Prozent
pro Jahr in Europa noch länger einstellen müssen. Noch schlimmer
schaut´s allerdings in den USA aus, wo die Preise im Juni 9,1
Prozent stiegen. Das wirkliche Problem dort ist: Die
Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne Energiepreise und
Anstiegen bei saisonalen Produkten ist deutlich höher als Europa.
Dies zum einen, weil die Amerikaner mehr konsumieren. Zum anderen
aber, weil die Löhne sehr stark steigen. Das ist nicht weiters
verwunderlich: In den USA kommt auf zwei offene Stellen ein
Bewerber. Aber wie schütze ich mich jetzt langfristig am besten
gegen Inflation? Auch wenn das die niedergeprügelten Börsen
derzeit nicht vermuten lassen: mit realen Investitionen, zu denen
neben Immobilien vor allem Aktien, also Unternehmensanteile
zählen. Nur: die bekommt man natürlich nicht gratis, aber vor
allem nicht ohne Verlustrisiko, weshalb eine Streuung auf Aktien
mehrere Unternehmen mit Fonds oder ETF für Privatanleger sehr
wichtig ist. Bei Immobilie hat man das Klumpenrisiko und man kann
sie auch nicht so schnell wieder zu Geld machen und sie sind
immobil, wie ihr Name schon sagt. Es gibt zwar auch
Immobilienfonds, aber da ist es meiner Meinung nach für den Laien
oft nicht so leicht abzuschätzen, in was für Werte man da genau
investiert. Lange gebunden ist man übrigens auch mit klassischen
Lebensversicherungen und nicht nur das: Damit hat man bei
steigender Inflation echte Looser im Portfolio. Da eine
klassische Er- und Ablebensversicherung zur Absicherung einer
Kapitalgarantie hauptsächlich in festverzinslichen Anleihen
investiert. Deren Verzinsung ist zu moderat, um die Inflation
schlagen zu können. Ganz schlecht sind Rentenversicherungen, wo
die Rente von vornherein festgelegt wird. Man kann hier zwar eine
Inflationsindexierung vereinbaren, was aber nur zu höheren
Auszahlungsbeträgen, nicht zu höheren Erträgen führt. Und was ist
mit Gold? Eine höhere Inflation führt nicht zwingend zu einem
höheren Goldpreis, wie man aktuell sieht. Aber - ein
langfristiger Schutz gegen gröbere Krisen aller Art ist es schon.
 Ich persönlich – das ist wie alles andere KEINE
Anlageberatung oder Empfehlung –  finde physisches Gold gut,
würde aber nicht mehr als fünf Prozent des ertraglosem
Investments meinem Anlageportfolio beimischen.


Über eine Bewertung auf Podcastplattformen oder YouTube würde ich
mich sehr freuen. Das hilft, die Börsenminute noch bekannter zu
machen. Danke! Sagt Julia Kistner


Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von
getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin,
Julia Kistner keine Haftung.


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