Episode 40: Wenn Jugendliche töten - Burkhard Benecken und der Blick ins Innere

Episode 40: Wenn Jugendliche töten - Burkhard Benecken und der Blick ins Innere

Nach dem Mord an Anastasia (15) aus Salzgitter ist eine Diskussion darüber entfacht, warum Jugendliche erst mit 14 Jahren strafmündig sind.
45 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Kinder, Jugendliche, die schwere Straftaten begehen, die andere
töten, verletzen, vergewaltigen – solche Fälle machen immer wieder
fassungslos. In Salzgitter stehen zwei Jugendliche – 13 und 14
Jahre alt – im Verdacht, die 15-jährige Anastasia ermordet zu
haben. Und erneut ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob das
Alter für die Strafmündigkeit bei uns von 14 auf 12 Jahre gesenkt
werden sollte. Burkhard Benecken, Strafverteidiger aus Marl,
vertritt immer wieder jugendliche Straftäter – zu seinen Mandanten
zählte unter anderem der in den 1990er Jahren bundesweit bekannt
gewordene Intensivtäter „Mehmet“, der schon vor seinem 14.
Geburtstag mehr als 60 Straftaten beging. Oder der Essener
Tempelbomber; mit 16 Jahren verübte Yusuf einen islamistisch
motivierten Sprengstoffanschlag. Als Autor mehrerer Bücher wirft
Benecken auch öffentlich einen Blick hinter die Kulissen der
Justiz. In unserer neuen Folge spricht Katrin Schiebold mit
Benecken über das sensible Thema Jugendkriminalität – und darüber,
ob eine Herabsenkung der Strafmündigkeitsgrenze jungen Tätern
langfristig sogar helfen könnte, wieder auf den rechten Weg zu
kommen.

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