5 Trends zum digitalen Nachrichten-Konsum 2022

5 Trends zum digitalen Nachrichten-Konsum 2022

Anne-Kathrin Gerstlauer (Journalistin & Digitalstrategin) und Simon Hurtz (Journalist, Social Media Watchblog) diskutieren mit Dennis Horn, Daniel Fiene und Herrn Pähler über den Digital News Report 2022.
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Beschreibung

vor 4 Monaten
Anne-Kathrin Gerstlauer (Journalistin & Digitalstrategin)
und Simon Hurtz (Journalist, Social Media
Watchblog) diskutieren mit Dennis Horn, Daniel Fiene und Herrn
Pähler über den Digital News Report 2022. Vor zehn Jahren hat das
Reuters Institut für Journalismus der Universität Oxford zum ersten
Mal den Digital News Report veröffentlicht. In zwischen hat sich
der Report als einer der umfassendsten Analysen über die
Informationsnutzung und den damit einhergehenden Veränderungen
einen Namen gemacht. 96.000 Personen aus 46 Märkten haben über
ihren digitalen Nachrichten-Kosnum Auskunft gegeben. Wie in den
letzten Jahren haben wir die beiden Social-Media-Profis Simon
Hurtz (Journalist, Social Media Watchblog) und Anne-Kathrin
Gerstlauer (Journalistin & Digitalstrategin) eingeladen, um
über die Trends aus diesem zu diskutieren. Über diese Schwerpunkte
aus dem fast 200-Seiten-Report geht es: 1.) Deutschland hebt sich
bei Zahlungsbereichtschaft für News von anderen Ländern
abDeutschland gehört zu wenigen reichen Ländern, in denen die
Konsumierenden öfter digitale Abos für Nachrichtenangebote
abschließen, oder dazu bereit sind. Simon Hurtz taucht in die
Details ein. 2.) Medien tun sich weiter schwer, User für
Klimawandel-Themen zu begeistern Und das trotz Naturkatastrophen,
die wir auch während der Corona-Pandemie erlebt haben, so Herr
Pähler bei seinem ausgewählten Schwerpunkt. Interessant: Es gibt
weltweit gesehen eine Zwei-Teilung des Interesses.
Klimawandel-Themen sind sehr in Latein Amerika, auf den
Philippinen, Malaysia, Südafrika und Südeuropa (Griechenland,
Portugal, Türkei) gefragt. 3.) Facebook führt bei News-Konsum
auf Social-Plattformen Dennis Horn schaut sich genauer die Nutzung
der großen Social-Apps an. WhatsApp führt vor Youtube und Facebook.
Erst dann kommt Instagram. Beim News-Konsum schiebt sich Facebook
erneut nach vorne, auch wenn die Plattform insgesamt seit Jahren
weniger genutzt wird. In diesem Jahr gibt aber auch erstmals bei
Instagram, Youtube und WhatsApp im Vorjahresvergleich einen
Rückgang der Nutzung. 4.)  Newsformate- und Geschäftsmodelle
für Nachrichtenvermeider sind jetzt gefragt — das ist die
Empfehlung von Anne-Kathrin Gerstlauer nach ihrer Analyse der
Newsmüdigkeit. Auch wenn insgesamt der Nachrichtenkonsum stabil
geblieben ist, ist die Zahl der Menschen, die sich abwenden (zum
Teil komplett) überraschend stark gestiegen. 5.) Unter 25-Jährige
haben ein ganz anderes Nachrichtenverständnis - was eine
Nachricht für sie ist und was sie motiviert sie zu konsumieren
unterscheidet sich selbst zu den 25-35-Jährigen, wie der Blick von
Daniel Fiene in die Details zeigt. Der Report hat auch Ansätze, wie
Medien die Aufmerksamkeit junger Menschen für ihre Angebote
erhalten können.

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