Pharma für langfristige Erfolge

Pharma für langfristige Erfolge

4 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten

Jetzt streiken auch noch die norwegischen Öl- und Gasarbeiter.
Nach Reuters-Berechnungen könnten bis zu ein einem Viertel der
norwegischen Gas- und 15 Prozent der Ölförderung bis Samstag
ausbleiben. Als ob die Lieferstopps aus Russland nicht schon
gereicht hätten. Doch wie versprochen hält die Börsenminute diese
Woche mit Positivmeldungen dagegen. Stichwort: Pharma-Aktien.
Diese hält Christian Stocker, Chefanalyst der UniCredit Bank AG
zwar schon für verhältnismäßig teuer, weil es typische
Value-Aktien sind und die sind derzeit sehr gefragt und vieles
Positives ist schon eingepreist. Aber: Wenn man ein
längerfristiges, auf fünf bis zehn Jahre ausgerichtetes Portfolio
hat ist der Gesundheitssektor, von Corona ganz abgesehen, auch
ein struktureller Wachstumsmotor. Wir werden immer älter. Wir
brauchen immer mehr Medikamente. Wir haben eine immer stärkere
Abhängigkeit vom Gesundheitssektor und da fließt immer mehr Geld
rein. Es werden auch recht gute Dividenden erzielt. Das kann ich
aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Gesundheitstitel sind in
meinem persönlichen Portfolio ein Schwerpunktinvestment – was
natürlich weder eine Aufforderung zum Kauf, noch eine
Anlageempfehlung ist, vor allem nicht für Anleger mit schwachen
Nerven. Denn die Kurse von Pharma-Aktien sind sehr volatil, weil
die Kurse je nach Medikamenten- und Patenterfolge und Misserfolge
und staatliche Zulassungen sehr stark schwanken. Nichts desto
trotz geht es tendenziell mit der Branche nach oben. Healthcare
bietet vor allem auch hohe Dividenden. Wobei ich persönlich nicht
so stark das Augenmerk auf die spekulativen Spezialisten, etwa im
Bereich Impfstoffe lege. Derzeit würde ich eher nicht zu viel
Risiko zusätzlich ins Portfolio packen und auf die großen
Flaggschiffe setzen. Bei den Briten GlaxoSmithKline liegt die
Dividendenrendite, also das Verhältnis der Ausschüttung zum
Aktienkurs etwa bei fünf Prozent. Die Schweizer Roche erhöhte
dieses Jahr das 35. Jahr in Folge die Dividende. Die
Dividendenrendite lag zuletzt bei 2,42 Prozent. Der Schweizer
Mitbewerber Novartis punktet mit einer Dividendenrendite von 3,83
Prozent und erhöht zum 25. Mal in Folge die Ausschüttung. Die
Franzosen Sanofi bieten 3,41 Prozent Dividendenrendite, eine
Steigerung der Rendite um 10,31 wird erwartet. Der amerikanische
Pharmakonzern Pfizer kommt auf 3,15 Prozent. So viel Zinsen
bieten derzeit die sicheren Anleihen nicht. Noch nicht genug gute
Börsennachrichten? Dann bis zur morgigen, nächsten optimistischen
Börsen-Minute.


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Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von
getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin,
Julia Kistner keine Haftung.


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Foto: Pixabay

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