Sommerlektüre für (fast) jeden Geschmack

Sommerlektüre für (fast) jeden Geschmack

Die heutige Stammtischrunde legt verschiedene Bücher auf den Tisch: einen Dorfroman, einen Klassiker und eine sinnliche Geschichte.
29 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Die heutige Stammtischrunde legt verschiedene Bücher auf den Tisch:
einen Dorfroman, einen Klassiker und eine sinnliche Geschichte. Ein
Dorf in Graubünden, das unter einem Berg verschüttet zu werden
droht. Die Bewohner sind In Aufruhr, denn nur wenn alle gemeinsam
sich entscheiden zu gehen, gibt es eine Entschädigung. Was heißt
das für den Einzelnen? Was heißt das für die Gemeinschaft? Petra
Hucke zeichnet sensibel und gleichermaßen dramatisch die
Beziehungen der Dorfbewohner zueinander. Für Nicola Steiner ist das
Buch eine ideale Sommerlektüre. Felix Münger bringt für einmal
einen seiner Lieblings-Klassiker mit: «Das Fräulein von Scuderi».
Anlass ist der 200. Todestag des deutschen Autors E.T.A. Hoffmann.
Das Werk handelt von einer schaurigen Mordserie im Frankreich des
17. Jahrhunderts zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. Die Novelle
gilt als die erste deutsche Krimi-Erzählung. Sie verfügt nicht nur
über eine packende Handlung, sondern lässt sich auch als Künstler-
und Gesellschaftsroman lesen. Und als Auseinandersetzung mit
aktuellen politischen Fragen. Der Roman «Ein französischer Sommer»
lässt einen Hauch Südfrankreich über die Seiten wehen. Als
Assistentin eines berühmten Schriftstellers verbringt Leah die
Sommermonate in einer Villa am Meer. Sie ordnet seine frühen
Tagebücher – und entdeckt dabei einiges über sich selbst. Ein
sinnlicher, gehaltvoller Roman, den man gerne mit auf den
Liegestuhl nimmt, findet Britta Spichiger. Buchhinweise: * Petra
Hucke. Vom Gehen und Bleiben. Fischer Krüger, 2022. * E.T.A.
Hoffmann. Das Fräulein von Scuderi. Eine Erzählung aus dem
Zeitalter Ludwigs XIV. Reclam, 1986. * Francesca Reece. Ein
französischer Sommer. Übersetzt von Juliane Gräbener-Müller und
Tobias Schnettler. S. Fischer Verlag, 2022.

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