Die Zukunftsmobilisten: Nr. 173 Prof. Dr. Ing. Darius Burschka TU München (Robotik und autonomes Fahren)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 173 Prof. Dr. Ing. Darius Burschka TU München (Robotik und autonomes Fahren)

Roboter im Verkehr / Drohnen in der Luftfahrt
42 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 1 Monat
von Jürgen Vagt 14.06.22 Heute begrüßte ich Prof. Dr.-Ing. Darius
Burschka von der technischen Universität München und ich sprach mit
dem Informatiker über Robotik im automatisierten Fahren. Die
Robotik ist anderen Lebens – und Wirtschaftsbereichen weiter als in
der Mobilität, aber laut Prof. Dr.-Ing. Darius Burschka gab es
Durchbrüche in der künstlichen Intelligenz und die Sensortechnik
wurde immer günstiger. Deswegen nahm die Entwicklung des
automatisierten Fahrens in den letzten 10 Jahren einen massiven
Durchbruch und in den USA gibt es schon die viel beschworenen
Roboter-Shuttle in Phoenix und San Francisco. Wahrscheinlich gibt
es schon im Jahr 2022 autonomen Shuttle und dann kann der deutsche
Durchschnittsbürger voll oder hoch automatisiert befördert werden.
Aus der Sicht des Roboterexperten bleiben komplexe Fahrsituationen
schwierig, ein Blatt Papier oder Ball können den Fahrroboter aus
dem Konzept bringen. Bislang bewegt sich das automatisierte Fahren
zwischen dem Innenstadtverkehr und dem Lkw-Verkehr, gegenwärtig im
Jahr 2020 müssen die Geschwindigkeiten niedrig sein oder das
Fahrumfeld einfach sein. Zuverlässigkeit der Fahrroboter Prof.
Dr.-Ing. Darius Burschka meinte, dass der gesetzliche Rahmen
eigentlich sehr gut für die Entwicklung des automatisierten Fahrens
ist. Es muss jetzt verbindlich organisiert werden, wie die
Zuverlässigkeit der Fahrroboter gemessen wird. Das Prinzip gilt ja
auch in der analogen Welt, der TÜV erklärt das Fahrzeug für sicher
und mit der Führerscheinprüfung wird der Fahrer für sich erklärt.
Auch beim automatisierten Fahren muss eine unabhängige Institution
die Sicherheit des Fahrzeuges bescheinigen. Prof. Dr.-Ing. Darius
Burschka zeigt auf den Konflikt hin, auch beim automatisierten
Fahren wird es Fahrsituationen geben, mit denen das Fahrsystem
überfordert, ist. Wenn ein Flugzeug auf der Autobahn landet, kann
auch der Fahrroboter einen Unfall nicht vermeiden. Aber wie macht
man die Entscheidungen des Fahrroboters für die unabhängige
Prüforganisation transparent machen, sodass diese
Fahrentscheidungen besser geprüft werden. Damit hätte die
Öffentlichkeit auch mehr Vertrauen in die Etablierung des
automatisierten Fahrens.

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