Der erschwerte Zugang von Autist*innen zum Gesundheitswesen und die Folgen

Der erschwerte Zugang von Autist*innen zum Gesundheitswesen und die Folgen

Autismus im Gesundheitswesen
25 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Die Sterblichkeitsrate von autistischen Menschen ist deutlich
erhöht im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, ihre
Lebenserwartung beträgt etwa 16 Jahre weniger. Mit Ausnahme von
Infektionen ist ihr Sterberisiko für alle Krankheiten, an denen
Menschen sterben, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
signifikant erhöht. Für Autist*innen ohne Intelligenzminderung
ist das Suizidrisiko zehn mal so hoch, für durchgeführte Suizide
tragen Frauen das höchste Risiko.


Die Gründe dafür liegen in einem erschwerten Zugang zum
Gesundheitswesen und damit zur Gesundheitsversorgung und
–vorsorge. Das Wissen über Autismus fehlt im Gesundheitswesen,
vor allem in den Hausarztpraxen. Das führt zu einer schlechteren
Behandlung und Versorgung von Autist*innen.


Durch die Begrenzung von Online-Sprechstunden in der
Psychotherapie, die während der Pandemie aufgehoben war, wird
Autistinnen der Zugung zur medizinischen Grundversorgung weiter
erschwert. Zwei Drittel aller Autistinne haben komorbide
Erkrankungen, mindestens eine davon ist eine psychische Störung.
Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie die Petition, die die
unbegrenzte Anzahl von psychotherapeutischen Videosprechstunden
fordert! Danke!


Den Link zur Petition gibt es hier:


www.mit-meinem-ganzen-sein-autistisch.de

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