Der Mann aus dem IBM-Labor: Was kann KI (nicht)?

Der Mann aus dem IBM-Labor: Was kann KI (nicht)?

31 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Jan Forster liegt künstliche Intelligenz im Blut. Der
Software-Architekt hat sein gesamtes bisheriges Berufsleben bei IBM
zugebracht und sich damit in die Herzkammer des IBM-Labors
vorgearbeitet. Vor allem Watson hat es ihm angetan - ein System
künstlicher Intelligenz, das menschliche Sprache erkennen und
Interaktion mit Menschen ermöglichen soll.

Das KI-System ist nach einem der ersten IBM-Präsidenten benannt.
Früher konnte Watson Fragen auf Englisch beantworten. Heute ist
der Roboter nicht mehr ein ganz großes System, sondern "klein
geschnitten in verschiedene Anwendungen, Lösungen und Tools in
vielen Sprachen", erklärt Forster in "So techt Deutschland".
Spiele seien immer der erste Schritt, um eine KI verständlich zu
machen, Schach oder GO zum Beispiel.


"Nach der Forschung kommt als nächster logischer Schritt die
Anwendbarkeit in der Wirtschaft", sagt Forster. Als Beispiel
nennt er Chatbots. Diese könnten inzwischen nicht nur Sprache
erkennen, sondern auch mit den Usern interagieren. Ob Spiele oder
Chats, in beiden Anwendungen stecke sehr viel KI drin. "Die
Komplexität im Chat bringt der Mensch rein, die menschliche
Sprache", sagt der KI-Spezialist. Forster sieht das aber als
Antrieb und nicht als Problem, denn die "Vielfältigkeit der
Sprache ist einfach unzählbar".


Was mit KI inzwischen alles möglich ist, wo sich die Grenze des
Machbaren befindet und welche Aufgabe Forster besonders reizen
würde, erklärt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".


Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.
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