Wie Drohnen und Roboter Leben retten

Wie Drohnen und Roboter Leben retten

«Einstein» zeigt, wie Roboter und Drohnen Feuerwehr, Militär, Polizei und Tierschutz unterstützen und dabei nicht nur die Handlungsmöglichkeiten der Lebensretterinnen und Lebensretter erweitern, sondern auch deren Einsätze sicherer machen.
37 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
«Einstein» zeigt, wie Roboter und Drohnen Feuerwehr, Militär,
Polizei und Tierschutz unterstützen und dabei nicht nur die
Handlungsmöglichkeiten der Lebensretterinnen und Lebensretter
erweitern, sondern auch deren Einsätze sicherer machen. Nach
Katastrophen, bei Bränden aber auch bei Unfällen kommen immer öfter
Drohnen und Roboter zum Einsatz. «Einstein» zeigt, wie und wo die
mechanischen Helfer schon heute die Einsatzkräfte unterstützen, und
demonstriert Zukunftstechnologien, die schon bald in Einsatz kommen
werden. Der Ort: Waffenplatz Wangen an der Aare. Hier testet das
Schweizerische Drohnen- und Robotik-Zentrum des VBS regelmässig die
neuesten Entwicklungen von Hochschulen und der ETH. Ziel: den Stand
der Technologie und die Einsatztauglichkeit für die
Katastrophenhilfe zu beurteilen. Das Szenario bei «Einstein». Ein
Brand in einer Industrieanlage, aus der radioaktives Material in
die Umwelt gelangte und für Menschen also akute Lebensgefahr
bedeutet. Für genau solche Einsätze sind Drohnen und Roboter ideal.
Was können sie heute schon leisten? «Einstein» begleitet die
mechanischen Einsatzkräfte und ihre Entwickler. Roboter bei der
Feuerwehr Bei Grossbränden wird immer öfter auf Robotik gesetzt.
Drohnen geben dem Einsatzleiter eine Übersicht, zeigen versteckte
Feuersbrünste und messen die Hitzeentwicklung. So können die
Feuerwehrleute gezielter das Feuer bekämpfen. Und wenn die Gefahr
für die Feuerwehrleute zu gross ist, beispielsweise bei
Einsturzgefahr des brennenden Gebäudes, kommen auch Löschroboter
zum Einsatz. Doch wie funktioniert die Arbeitsteilung zwischen
Mensch und Maschine? «Einstein» zeigt an konkreten Beispielen, wie
die Technologien den Handlungsspielraum für die Einsatzkräfte
massiv erweitert und gleichzeitig die Sicherheit erhöht. Rega:
Drohne statt Helikopter Die Rettungsflugwacht Rega setzt bei der
Suche nach vermissten Personen seit kurzem auf eine Drohne. Sie
soll bei schlechter Witterung zum Einsatz kommen, dann wenn der
Suchhelikopter am Boden bleiben muss. Derzeit findet die Suche via
Handyortung statt, zukünftig sollen aber auch Infrarot- und
optische Sensoren zum Einsatz kommen. Wie gut funktioniert die
Drohne? «Einstein» war an einem Testtag dabei und hat erlebt, wie
die neue Technik noch ihre Tücken hat Drohnen retten Tausende
Rehkitz Jährlich sterben Tausende Rehkitze auf Schweizer Wiesen
einen grausamen Tod. Die Jungtiere verstecken sich oft im hohen
Gras und werden dann von den Mähmaschinen der Bauern erfasst. Viele
können mittlerweile jedoch gerettet werden. Freiwillige Retter
spüren mit ihren eigens finanzierten Drohnen die Kitze auf und
retten sie so vor dem sicheren Tod. Über 5000 Rehkitze konnten so
in den letzten Jahren gerettet werden. Szenario: Terroranschlag mit
Autobombe Militär und Blaulichtorganisationen üben das
Extremszenario: Bombenanschlag in einer Stadt – eingestürzte
Gebäude, brennende Autos. Die Feuerwehr ist als erste Vorort. Eine
weitere nicht detonierte Bombe wird entdeckt, worauf das
Entschärfer-Team des forensischen Dienstes und das Militär mit
Fernlenk-Robotern angefordert werden. «Einstein» zeigt, wie bei
diesem Extremszenario Roboter zum Einsatz kommen und wie die
Polizei, Feuerwehr und Militär in solchen Fällen zusammenarbeiten.

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