Streit statt Stärke - Finnland, Schweden und die Nato

Streit statt Stärke - Finnland, Schweden und die Nato

54 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten
"Es gibt ein Vor und ein Nach dem 24. Februar". Das hat Schwedens
Ministerpräsidentin Magdalena Andersson gesagt. Und tatsächlich
bedeutet der russische Angriff auf die Ukraine nicht nur für das
Land selbst eine Zäsur, sondern auch für Europa und die Nato. Doch
anstatt die Nato durch die Ukraine-Invasion von den Grenzen
Russlands zurückzudrängen, hat der russische Präsident Wladimir
Putin genau das Gegenteil erreicht. Nach dem Beitritt Schwedens und
Finnlands wird die Nato noch näher an Russland heranrücken. Und
indem das westliche Verteidigungsbündnis wächst und sich wappnet,
könnte es stärker und einiger werden. Tatsächlich aber nutzen nun
einige Nato-Mitglieder den Beitrittswunsch der Nordländer, um den
Preis in die Höhe zu treiben, um für sich selbst etwas heraus zu
handeln. "Basar-Mentalität" nennt das der luxemburgische
Außenminister Jean Asselborn. Und Wladimir Putin kann es nur recht
sein, wenn Quertreiber innerhalb der Nato von der neuen Einigkeit
des Westens nicht mehr viel übriglassen.

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