SF & more: Roman wird Oper – Jewgeni Samjatin „WIR“

SF & more: Roman wird Oper – Jewgeni Samjatin „WIR“

19 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Gabriele Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus
verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische
Umsetzung in der Welt der Oper vor.

In der siebten Folge der Rubrik “Literatur wird Oper” besprechen
wir einen Roman des russischen Schriftstellers Jewgeni Samjatin.
Die 1920 erschienene Anti – Utopie “WIR” gilt heute als Klassiker
der Science Fiction Literatur und inspirierte so bedeutende Werke
wie George Orwells “1984” und Aldous Huxleys “Schöne neue Welt”.
Der Komponist Anton Lubchenko kam in seiner Schulzeit mit
Samjatins düsterer Zukunftsvision in Berührung. Zusammen mit der
Librettistin Darya Panteleeva schuf er eine beeindruckende
musikalische Dystopie, die Anfang 2022 ihre Uraufführung am
Stadttheater Regensburg erlebte.


Anton Lubchenko (* 4.4.1985) ist einer der
bedeutendsten zeitgenössischen russischen Komponisten. In gerade
einmal 37 Lebensjahren hat er ein vielseitiges Werk geschaffen
das sich von aktuell 9 Sinfonien, über 4 Opern, sowie zahlreiche
weitere Stücke für Orchester-, Chor- und Filmmusik erstreckt. Er
ist zudem ein weltweit gefragter Dirigent. Eine besondere
Beziehung verbindet Lubchenko mit dem Stadttheater Regensburg.
Dort wurde 2015 seine Oper „Doktor Schiwago“, basierend auf Boris
Pasternaks berühmtem Roman, unter seiner Leitung uraufgeführt.


Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach
Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und
Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war
15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern –
Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit
zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite
Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg
und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im
Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und
waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied
des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf
mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”


Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München,
Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der
Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg
und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber,
Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz
italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik:
Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne
meine Berge.

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